Meningokokken-Fälle aus unterschiedlichen Stämmen

WELVER ▪ Für die zwei Fälle von Meningokokken-Meningitis in Welver in der ersten und zweiten Kalenderwoche, die dem Gesundheitsamt gemeldet worden sind, liegen nun die Typisierungen vor.

Nach dem Untersuchungsergebnis des Referenzzentrums für Meningokokken in Würzburg handelt es sich um zwei unterschiedliche Serotypen, also um unterschiedliche Bakterienstämme.

„Wir können folglich einen gemeinsamen Ansteckungspunkt ausschließen“, atmet Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, auf. „Es ist also tatsächlich ein zufälliges Ereignis gewesen, dass beide Erkrankungsfälle in einer Gemeinde auftraten.“ Die Recherchen des Gesundheitsamtes hatten bereits ergeben, dass beide Jungen, neun Monate bzw. ein Jahr alt, keinen direkten Kontakt miteinander hatten. Mit der Typisierung wurde das jetzt noch einmal bestätigt.

Nach den Dr. Renken vorliegenden Informationen befinden sich die beiden Kleinkinder weiter auf dem Weg der Besserung.

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