„Meilenstein erreicht“

Gymnasiale Standards für alle Schüler von Anfang an: Der Kreis Soest als Schulträger der Berufskollegs und die Stadt Soest als Schulträger der Hannah-Arend-Gesamtschule haben bereits ihre volle Unterstützung signalisiert.

WELVER ▪ „Ein weiterer Meilenstein bei der Zusammenstellung der Antragsunterlagen ist erreicht. Damit ist das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule Welver in seinen grundlegenden Ausarbeitungen bereits fertig“. Sehr zufrieden zeigt sich aktuell Fachbereichsleiterin Heike Grümme-Kuznik mit dem bisherigen Ablauf in Richtung Genehmigung einer Gemeinschaftsschule für die Gemeinde Welver.

Nun beginnt die detaillierte Feinarbeit, für die sich eine spezielle Arbeitsgruppe – bestehend aus den drei Schulrektoren der örtlichen Schulen sowie Vertretern der Verwaltung – gebildet hat. „Als weitere Bereicherung der Arbeitsgruppe wird auch der Welveraner Johannes Kimmel-Groß, Rektor außer Dienst, an der genauen Ausarbeitung des pädagogischen Konzeptes mitwirken“, kündigt Grümme-Kuznik an. Johannes Kimmel-Groß pflege eine ganz enge Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Arnsberg, so dass hier das geforderte Know-how der Genehmigungsbehörde schon von Beginn an mit in das Konzept einfließen werde. „Angestrebt ist auch noch die Erweiterung um einen Vertreter eines umliegenden Gymnasiums“.

Auch in Sachen Kooperationspartner tut sich etwas: So haben der Kreis Soest als Schulträger der Berufskollegs und die Stadt Soest als Schulträger der Hannah-Arend-Gesamtschule, bereits ihre volle Unterstützung signalisiert. „Das offizielle Antwortschreiben der Stadt Soest scheint nur noch reine Formalität zu sein“, so Grümme-Kuznik.

Die Hannah-Arend-Gesamtschule steht der im Aufbau befindlichen Gemeinschaftsschule Welver im Bereich der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II bereits beratend zur Seite. In persona findet die Arbeitsgruppe hier fachgerechte Unterstützung durch den Konrektor der Gesamtschule, Volker Esch-Alsen. Erste Gespräche wurden bereits geführt.

„Mit diesem geballten Fachwissen steht der Fertigstellung eines einzigartigen, maßgeschneiderten, pädagogischen Konzeptes für die Gemeinschaftsschule in Welver nichts mehr im Wege“, ist sich Grümme-Kuznik sicher. Ferner könne mit diesem qualitativ hochwertigen Konzept den Eltern im Rahmen des bevorstehenden Informationsabends eine Beschulung ihrer Kinder mit gymnasialen Standards bereits ab der fünften Klasse dargelegt werden. „Der Weg zum Abitur ist somit wohnortnah gegeben“.

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