"Börde trifft Ruhr": Attraktionen für informativen Radweg gesucht

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Ein Abstecher zu den Fischteichen bei Dinker wäre sicher ein Highlight.

Welver – „Börde trifft Ruhr“, unter diesem Motto läuft ein regionales Leader-Projekt, das die fünf Kommunen Welver, Werl, Wickede, Ense und Fröndenberg verbinden wird. Es geht um einen informativen Radweg durch die fünf Gemeinden von Fröndenberg bis nach Welver.

Über das Projekt informierte auf Antrag von Klaus-Theo Rohe (SPD) jetzt der Leader-Manager Timo Jäckel im Ausschuss für Gemeindeentwicklung. Er berichtete, dass die Leader-Manager von Börde trifft Ruhr zusammen mit dem Planungsbüro „Protein“ aus Lingen an der Ausarbeitung des Radweges arbeiten. 

Attraktive Haltepunkte gesucht

Nach den Sommerferien soll eine erste Trasse vorgelegt werden. Dazu sei es aber noch notwendig, in den Kommunen attraktive Haltepunkte zu finden, die im Bereich des Radweges liegen, also direkt an der Route oder aber durch kleine Umwege erreichbar. Dabei denken die Planer im Bereich von Welver insbesondere an die Landwirtschaft. Gesucht werden Betriebe, die für die Region typisch sind und zum Beispiel Hofläden bewirtschaften oder sich biologisch oder mit besonderen Tieren oder Pflanzen speziell aufgestellt haben oder besondere Energieerzeugung betreiben. Natürlich gehören auch Gaststätten und Restaurants dazu.

Alle möglichen Betriebe informiert

Laut Wirtschaftsförderer Detlev Westphal sind alle Betriebe in Welver, die dafür in Frage kommen bereits angeschrieben worden. Beim Rücklauf sei man hingegen noch nicht so erfolgreich. Betriebe, die dem Leader-Management gemeldet werden, werden später besucht, um die Eignung zu prüfen und im positiven Falle die möglichen Angebote vor Ort abzufragen und abzustimmen. Später sollen die ausgewählten betriebe dann an die Route angeschlossen werden. Der Ausschuss begrüßte die Ausführungen. 

"Hört sich schon ganz gut an"

Ralf Nürnberger von der FDP fand, das höre sich schon ganz gut an, das Projekt solle auch mit dem Wirtschaftswegekonzept der Gemeinde Welver korrespondieren, um hier Synergieeffkte zu erzielen. Cornelia Plassmann (Grüne) fragte nach der Einbindung der Kinder und Familien in die Routenplanung, was ihr von Timo Jäckel auch zugesagt wurde. Wolfgang Daube regte an, nicht eine einfache Nord-Süd-Route zu planen, sondern möglichst eine Rundwanderroute zu konzipieren. Auch diese Überlegung fand das Placet des Leader-Managers, der jetzt prüfen will, ob mit dem Ziel eines Rundweges auch eine Ost-West Verbindung eingebaut werden kann.

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