Welvers Totalitäten in der Landeshauptstadt

Ein Landtag voller Narren: Conny I. und  Rene I. aus Welver mittendrin

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Im Landtag ging es rund: Prinzessin Conny I. und Prinz Rene I. aus Welver beim närrischen Landtag 2020.

Beim närrischen Landtag ersetzen die Narren die Poliker im Parlament. Das Welveraner Prinzenpaar mischte kräftig mit.

Welver – Ist es möglich, anhand der Länge der Prinzenfeder die Bedeutung des Vereins zu erkennen? Das wohl wahrscheinlich nicht, abschätzbar ist aber das Kostümbudget, das dem jeweiligen Prinzenpaar in der Session zur Verfügung steht. 

Wer Federn in allen Variationen und Längen, schillernde Prinzessinnenkleider und schmucke Dreigestirne en masse, das ganze gepaart mit bester Stimmung, einem phantastischen Bühnenprogramm und ganz viel guter Laune, der war beim „Närrischen Landtag 2020“ genau richtig. 

Mittendrin in diesem Jahr die amtierenden Tollitäten des Welveraner Sportvereins, Prinzessin Conny I. (Gölitz) und Prinz Rene I. (Reuß), mitsamt dem zweiten Vorsitzenden des SVW und ehemaligen Prinzenadjutanten Ulrich Rensmann sowie seiner Frau Anne. Das Quartett folgte der Einladung von Heinrich Frieling (MdL), der bereits in den letzten beiden Jahren dort die Regenten aus Lippetal und Möhnesee willkommen heißen konnte. 

Welveraner Prinzenpaar beim Närrischen Landtag in Düsseldorf

Ankommen, anmelden und rauf auf die Bühne. Hier kurze Vorstellung, Orden entgegennehmen und dann gekonnt zum gemütlichen Teil übergehen. Mit benachbarten Tollitäten plaudern, der Prinzengarde von Jungkolping Warstein zujubeln und an wildfremde Bützchen verteilen: Prinz zu sein ist einfach schön! Und natürlich ließ Heinrich Frieling es sich auch nicht nehmen seinen Gästen den Landtag zu zeigen und ein bisschen aus seinem persönlichen sowie aus dem politischen Nähkästchen zu plaudern. 

„Die Führung war ausgesprochen informativ und interessant“, so Prinz Rene, „hier einmal hinter die Kulissen des Plenarsaals, der Büros und Besprechungsräume zu schauen, das war Klasse.“ Und auch sonst standen der Landtagsabgeordnete und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter des südwestfälischen CDU-Büros Robin Vollmer dem Besuch aus der Heimatregion nur zu gerne Rede und Antwort. 

Die Prinzessin wiederum lobte besonders die gute Organisation des Events. „Wenn man sich überlegt, dass hier 140 Prinzenpaare samt Gefolge im Haus unterwegs sind und alles von A wie Auto parken über E wie Essen ‘sehr lecker’ und G wie gekühlte Getränke bis Z wie zusammen feiern perfekt läuft, dann ist das schon schön anzuschauen.“ 

Wenig von einer Kappensitzung 

Allerdings hätte sie sich ein wenig mehr Kappensitzung-Atmosphäre gewünscht. Zwar konnte das Programm auf Bildschirmen allerorts verfolgt werden, doch nur vor der Bühne war für die tollen Darbietungen tosender Applaus garantiert.

Anne Rensmann war überrascht, dass im Landtag neben Altbier auch Kölsch ausgeschenkt wurde, gerne mit Helau und Alaaf gleichermaßen. „Sehr tolerant, gefällt mir ausgesprochen gut.“ Für Geburtstagskind Ulrich Rensmann hätte seine närrische Riesensause gar nicht besser laufen können. Er bekam von Heinrich Frieling noch den närrischen CDU-Hausorden verliehen. 

Und was sagt die eigens vom Anzeiger mit den Blaublütern angereiste Presse zum dem jecken Spektakel? „Karneval ist genau mein Ding, Politik so gar nicht, aber heute und hier ziehe ich den Gefällt-mir-Daumen.“

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