Kügelchen am THTR: BI traut den Behörden nicht

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Horst Blume in der Nähe des THTR in Hamm.

WELVER/HAMM ▪ Für Horst Blume und seine Bürgerinitiative Umweltschutz ist das Thema Kügelchen rund um den THTR in Uentrop mit der Stellungnahme von Landes-Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/ Die Grüne) noch nicht erledigt. 

„Uns fehlen detaillierte Informationen und die genauen Messprotokolle“, sagte Blume im Gespräch mit dem WA. Wie berichtet, heißt es in einer Stellungnahme des Ministers, dass von den gefundenen Kügelchen keine Gefahr ausgeht, sie im Wesentlichen aus Eisenoxid bestehen und nicht radioaktiv sind.

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„Ich weiß nur das, was in der Zeitung stand“, erwartet Blume, dass er noch eine Antwort auf seinen am 6. Dezember dem Ministerium zugesandten Fragenkatalog bekommt. Positiv findet er, dass die Kügelchen zermahlen und dann gemessen wurden. „Ich hätte es aber gerne noch etwas genauer.“ Zudem werde sich die BI um eine zweite Untersuchung durch eine unabhängige Stelle bemühen. Die Frage, ob er den Behörden nicht traue, beantwortet Blume mit ja. „In Geesthacht wurde viel vertuscht“, erinnert er an einen umstrittenen Pac-Kügelchen-Fall in Schleswig-Holstein in den 1980er-Jahren. ▪ asc

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