Störche haben Horst-Angebot in Scheidingen angenommen

Storch in Scheidingen
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Auch in Scheidingen sind die Störche auf dem Horst angekommen: Das Angebot, vor Sankt Peter und Paul einen vorbereiteten Masten zu beziehen, konnten sie offensichtlich nicht ablehnen.

Scheidingen - Die Population der heimischen Störche wächst weiter. Seit Anfang April beobachten Bürger aus Scheidingen die Vögel in der Umgebung des Salzbachs. Den angebotenen Horst auf einem frisch aufgestellten Masten haben sie schnell angenommen. Damit lebt auf Welveraner Gemeindegebiet nach den Störchen in Dinker ein zweites Paar.

Und so zieht sich die Strecke der Storchennester mittlerweile von Lippstadt-Lipperode im Osten bis nach Scheidingen und in die Disselmersch bei Lippborg nach Westen. Der Horst in Lipperode am Zachariassee ist wie Scheidingen neu bezogen worden. Insgesamt finden sich in der Region Lippe-Ahse zwischen Lippstadt und der Stadtgrenze nach Hamm inzwischen neun bewohnte Horste. 

Die liegen im Moorgebiet Woeste bei Bettinghausen, in den Ahsewiesen bei Hultrop und in Dinker an der Ahse sowie bei Lippstadt Hellinghausen, in Herzfeld, in der Rommersch sowie in der Disselmersch bei Lippborg an der Lippe. Im Osten hat die Lippe/Ahse-Kolonie mit dem Brutpaar in Lipperode den Anschluss an die Paderborner Störche gefunden. Im Westen schließt sich an den Horst in der Disselmersch das Storchenvorkommen in der Hammer-Lippeaue an. 

Weitere Paare werden erwartet, dafür werden auch weitere Horstmasten aufgestellt. Zuletzt unterstützte die ABU eine Initiative der Bürger vom Beckkamp in Lippetal-Lippborg. Hier wartet jetzt ein neuer Nistplatz auf seine klappernden Besitzer. Die Kälte dieser Tage beeinträchtigt den Storchennachwuchs übrigens noch nicht, da zurzeit noch Eier bebrütet werden. 

Die Gelege werden vom Storchenpaar rund um die Uhr gewärmt. Sollte es bis hin zur „Kalten Sophie“ am 15. Mai noch bitterkalt werden, wären größere Jungvögel eventuell gefährdet, weil die erwachsenen Störche große Küken nicht ausreichend abdecken können. 

Die erwachsenen Störche können die Kälte vertragen teilweise überwindern sie ja sogar hierzulande. Erst wenn Teiche und Tümpel sowie der Erdboden einfrieren würden, bekämen die Störche ein Problem, weil dann keine Nahrung mehr zu finden wäre.

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