Karneval

Wenn in Borgeln der Boden bebt

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Schwungvolle Tanzeinlagen der Prinzengarde des Sportvereins Welver und der Jellicals aus Hultrop bekamen ebenso begeisterten Applaus wie die „Namenlosen“, verpackt in bunte Tücher, und die „Hugos“ mit ihren Gymnastikbällen.

Borgeln -  In Borgeln bebt der Hallenboden und die Wände zitttern gleich mit. Es ist weit mehr als nur eine Stimmungsrakete, die der KVB, der Karnevalsverein Borgeln, auch in dieser Session bei seiner Kappensitzung gezündet hat.

Dabei hatte Präsident Nikolei Hell, authentisch bekleidet im Hangover-Outfit mit Baby „Carlos“ vor dem Bauch, alle Hände voll zu tun, die ganzen Höhepunkt bei der in diesem Jahr ausgerufenen „Nacht der Idole“ auf der als Fernseher hergerichteten Showbühne zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Sechserrat, den Traumtänzern begeisterte das Borgelner Dreigestirn einmal mehr das jecke Volk und zeigte sich voll in seinem närrischen Element. 

Bei ihrer Gesangseinlage stand stets ein kühles Blondes im Mittelpunkt, und der Saal sang lautstark mit. Schwungvolle Tanzeinlagen der Prinzengarde des Sportvereins Welver und der Jellicals aus Hultrop bekamen ebenso begeisterten Applaus wie die „Namenlosen“, verpackt in bunte Tücher, und die illustren „Hugos“ mit ihren Gymnastikbällen. Absolut heiß her ging es mit den drei Jungs von Flutschfinger, die jeden mit in ihre „Danger Zone“ rissen. Sie sehen und hören einfach alles, den wachsamen Östrogenchen entgeht nichts, was hier nicht bei der Kappensitzung vor der breiten Öffentlichkeit ausgebreitet wird. „Jetzt haben wir hier schon vier Ata-Girls auf der Bühne, und es sieht immer noch aus wie Sau“, so der Präsi in Richtung des Damen Quartetts, die als Putzfrauen auf die Bühne gerauscht kamen. 

Doch Kunststück – bei Dauerfeuer aus Konfettikanonen, hatten auch die Schutzmänner alle Hände voll zu tun. Wenn zum guten Schluss die „Pilsrosetten“ mit ihrer ganz speziellen Hitparade starten, dann hält es auch den letzten kostümierten Narren nicht mehr auf seinem Sitz. Von Bon Jovi bis Helene Fischer, bei vollem Körpereinsatz der ganzen Truppe tobte das Narrenschiff noch weit bis nach Mitternacht durch die närrischen Wogen.

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