Resonanz zu gering

Hundehalter müssen Vereinsgründung verschieben

Entmutigen lassen sich die Hundehalter nicht. Am 18. November wird eine neuer Versuch gestartet, einen Verein für eine Hundewiese in Welver zu gründen. Darauf verständigten sich (von links) Gerd Giese, Angela Giese, Ralph Senula, Rita Koller, Thomas Pöppinghaus, Jana Zander und Kay Philipper (von links) am Freitagabend.
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Entmutigen lassen sich die Hundehalter nicht. Am 18. November wird eine neuer Versuch gestartet, einen Verein für eine Hundewiese in Welver zu gründen. Darauf verständigten sich (von links) Gerd Giese, Angela Giese, Ralph Senula, Rita Koller, Thomas Pöppinghaus, Jana Zander und Kay Philipper (von links) am Freitagabend.

Das war noch nichts. Die Resonanz jedenfalls auf den Infoabend der Hundewiese-Initiative in Welver war am Freitagabend denkbar gering.

Lediglich eine Handvoll Tierfreunde hatte den Weg in die Gaststätte Zum Amtsschimmel am Rathaus gefunden. Dort sollten die Weichen für eine Vereinsgründung gestellt werden.

Dazu wären aber mindestens sieben Personen erforderlich gewesen. Allerdings hatten auf verschiedenen sozialen Plattformen und Listen 140 Personen im Vorfeld ihr Interesse bekundet und damit die Notwendigkeit für eine Hundewiese in Welver ausgedrückt, so die Verantwortlichen. Aufgeben wollen sie daher nicht. Die Vorbereitungen für die Vereins-Gründung laufen daher weiter. Unterstützung bekommt die Gruppe dabei von Welver 21. Kay Philipper hatte mit einigen Mitgliedern der Ratsfraktion die Initiative von Jana Zander und Rita Koller für eine Hundewiese mit vorbereitet. Ralph Senula, ebenfalls Welver 21, stellte in einer Präsentation die wichtigsten Schritte für eine Vereinsgründung zusammen und benannte auch die Ziele eines Vereins und die Prämissen für eine Auswahl der Örtlichkeiten.

Neuer Anlauf im November

Momentan sind zwei Grünflächen in den Fokus der Gruppe gerückt: einmal hinter der Judo-Halle an der Bördehalle und ein weiteres Gelände in der Verlängerung der Liethe, direkt am Salzbach. Aber auch weiteren Vorschlägen, die vielleicht von der Gemeindeverwaltung kommen, steht die Gruppe aufgeschlossen gegenüber.

In der Diskussion um einen Vereins-Namen wurden dann verschiedene Vorschläge vorgestellt: Diese reichen von „Doggy & People World Welver“ über „Doggy´s Green“ und „Hundespielwiese Welver“. Jetzt soll ein Wettbewerb auf den sozialen Plattformen gestartet werden, um weitere Vorschläge zu erhalten. Bis zu einem erneuten Treffen, das am 18. November um 19 Uhr wieder im „Amtsschimmel“ stattfindet, gab Philipper der Gruppe einen Rat mit auf den Weg: „Telefoniert, sprecht Leute an und gründet dann einen Verein“.

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