Feuerwehrplanung steht vor dem Abschluss

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Die Feuerwehr soll aufgerüstet werden.

Welver – Endspurt in der Feuerwehrplanung für die nächsten Jahre. Noch vor der Sommerpause – am 11. Juli – soll der überfällige Brandschutzbedarfsplan vom Rat verabschiedet werden und eine große Reform innerhalb der Feuerwehr in Gang setzen.

Neue Standorte, Umbau bestehender Standorte und eine Fuhrpark-Modernisierung sind danach die wichtigsten Punkte im Aufgabenheft – Investitionen in Millionenhöhe. Vorbereitet wurde das Paket vor einer Woche bei einem Beratungsgespräch zwischen den Fraktionsvorsitzenden, den Wehrführern, den Zugführern, den jeweiligen Ortsvorstehern sowie den zuständigen Mitarbeitern der Verwaltung. Mit am Tisch saß außerdem Jochen Siepe, Sachverständiger für Feuerwehrbedarfsplanung bei der von der Gemeinde beauftragten Firma Saveplan (Hilden). 

Vorab hatte bereits Anfang des Monats ein Informationsgespräch des gesamten Führungsteams der Feuerwehr Welver stattgefunden, in dem nach Angaben der Verwaltung einstimmig dem aktuellen Entwurf des Brandschutzbedarfsplanes mit den vier Kernaussagen zu der Funktionsstärke, dem Zielerreichungsgrad, der festgelegten Standortvariante und der finanziellen Ausstattung zugestimmt wurde. 

Im Rathaus ist man sich im Klaren darüber, dass dem Beschluss Taten folgen müssen. In der Sitzungsvorlage zum Hauptausschuss, der am kommenden Mittwoch (17 Uhr, Rathaus) die entsprechende Empfehlung an den rat verabschieden soll, heißt es: „Damit die Freiwillige Feuerwehr Welver auch zukünftig ihren Aufgaben gerecht werden kann, sind gleichwohl auch in den kommenden Jahren verschiedene zusätzliche Maßnahmen und Investitionen notwendig. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die Freiwillige Feuerwehr Welver hierfür die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen.“ 

Einig sind die Beteiligten sich offenbar auch darüber, dass ein einheitlicher Standard für die Feuerwehrgerätehäuser und die personelle Ausstattung aller aktiven Feuerwehrangehörigen, her soll. Zum Hintergrund: Der letzte Brandschutzbedarfsplan datiert aus dem Jahr 2009. Ein fertiges Konzept hätte eigentlich schon längst fertig sein müssen. Denn: Das Konzept muss alle fünf Jahre neu aufgelegt und fortgeschrieben werden. Seit Jahresbeginn liegt der Entwurf des neuen Brandschutzbedarfsplanes offiziell vor.

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