Hans-Joachim Dornseifer aus Schwefe schreinert Nistkästen und Vogelhäuser

Keiner baut mehr Häuser pro Jahr

Hans-Joachim Dornseifer schreinert mit großer Leidenschaft Nistkästen und Vogelhäuser.
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Hans-Joachim Dornseifer schreinert mit großer Leidenschaft Nistkästen und Vogelhäuser.

Ob in Schweden-Rot, sattem Blau oder dezentem Moosgrün, die Nistkästen und Vogelhäuser von Hans-Joachim „Achim“ Dornseifer sehen immer schick aus. Und auch die Vögel lieben die vielfältigen Behausungen aus der Werkstatt des Schwefer Hobby-Schreiners.

Schwefe - Kein Wunder also, dass im eigenen Garten am Soestweg ein echtes Vogelparadies entstanden ist, bei dem Nistkästen, aber auch Futterstationen, Tränken und Sandbäder für die quirligen Gartenfreunde in reicher Zahl vorhanden sind.

„Manchmal wären mir ein paar Vögel weniger schon recht“, sagt Ehefrau Brigitte lachend. „Aber andererseits gibt es immer etwas zu gucken, und die kleinen Spatzen sind so niedlich, da drückt man gerne ein Auge zu.“

Mit Holz zu arbeiten habe ihm schon immer sehr viel Spaß gemacht, sagt Achim Dornseifer, aber so richtig Fahrt aufgenommen hat die Herstellung mit dem ersten Kreativmarkt vor sieben Jahren.

„In der Werkstatt im Keller schneide ich alles zu, in der Gartenhütte wird montiert.“ Und wenn dann noch Winter ist, und im Fernsehen Wintersport gesendet wird: „Dann sehe ich meinen Mann nur zu den Mahlzeiten“, führt Brigitte Dornseifer weiter aus. Besonders Ski-Springen hat es dem ehemaligen Skispringer angetan, aber auch die anderen Wintersportarten faszinieren.

Und wenn das Programm mal nicht gefällt, schaltet Achim Dornseifer um und schaut das hauseigene Webcam-TV. Hier am Bildschirm hat er sogar einen direkten Einblick in das Innenleben seiner Nistkästen und kann die Aufzucht und Fütterung der Küken beobachten.

An die 30 Nistkästen baut Dornseifer pro Jahr, dazu kommen Futterhäuser und Stelen mit und ohne Windlicht, Kerzenständer und Weinregale. „Natürlich habe ich ein Buch mit entsprechenden Bausätzen, aber vieles ergibt sich auch einfach ohne Bauplan.“ Bestellungen sind möglich und ihm eigentlich auch am liebsten, „dann müssen wir auf die Märkte nicht soviel Ware mitnehmen.“

Einen vermehrten Trend zu Nistkästen und Futterstationen können die Eheleute klar erkennen, es werde immer mehr nachgefragt. „Es ist gut zu sehen, dass sich das Bewusstsein für den Tier- und Naturschutz schärft, und so kann man mit wenig Aufwand sehr viel erreichen.

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