Halbzeit auf Welvers größter Straßen-Baustelle

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Es staubt gewaltig: Für einen neuen Gehweg wird der Straßenrand der Werler Straße aufgerissen.

Welver – Halbzeit auf Welvers größter Straßen-Baustelle in dieser Saison. Nach vierwöchiger Sperre der Werler Straße sind schon neue Kabel in der Erde verbuddelt; jetzt wird gerade die Fahrbahn aufgefräst, um die Borsteine für den Fußweg auf der Ostseite setzen zu können.

„Wir sind im grünen Bereich“, sagt Bauamts-Leiter Detlev Westphal. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Noch einmal vier Wochen und alles soll pünktlich zum Schulbeginn fertig sein; vor allem soll der Verkehr dann wieder rollen. Pendler, die mit dem Auto die südliche Zufahrtsstraße nach Welver nehmen, müssen einen großen Bogen um die Werler Straße schlagen und über Flerke und Klotingen ausweichen. 

Das gefällt nicht jedem, manche schlängeln sich durch die Wohnsiedlungen entlang der Werler Straße, einige wenige – gerade zu Beginn der Bauarbeiten – haben sämtliche Umleitungen ignoriert und steuerten schnurstracks in die Baustelle, um je nach Gefühlslage enttäuscht oder wütend wenden zu müssen.

„Meyerich leidet darunter“, sagt Karl-Heinz Wiemer, Ratsmitglied und Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses. Die Einschränkungen auf der Hauptroute seien schon enorm, deshalb sollten alle am Bau Beteiligten zusehen, „möglichst schnell fertig zu werden“. 

Wiemer sagt, er habe sich mit dem Mehrheitsbeschluss abgefunden, hier auf ganzer Länge zwischen Landwehrkamp und Smiths Aue einen zweiten Gehweg zu bauen. Einen kombinierten Rad-/Fußweg gibt es bereits auf der Westseite. Wenn es nach Wiemer gegangen wäre, hätte die Gemeinde einfach nur den Vertrag mit dem Unternehmer umsetzen sollen, der sich das Neubauviertel hinterm Landwehrkamp vorgenommen hat und von sich aus und vor allem auf eigene Kosten einen „Zuweg“ mit wassergebundenem Belag zu dem vorhandenen Gehstreifen Richtung Zentralort schaffen wollte. 

Doch die Politik wollte mehr und entschied, nun für knapp 300 000 Euro einen neuen, über 400 Meter langen und 1,75 Meter breiten Gehweg zu schaffen.

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