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Geschirr aus Schläuchen: Feuerwehr rettet in Graben gerutschtes Pferd

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Von: Marcel Voß

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Feuerwehr
Auf dem Einsatzfahrzeug ist in gelber Farbe der Schriftzug „Feuerwehr“ zu lesen. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

In dieser Woche gab es die ersten beiden Einsätze für die Feuerwehr Welver im neuen Jahr – zweimal ging es um technische Hilfe.

Welver - Am Dienstagnachmittag rückten die ehrenamtlichen Kräfte um 16 Uhr in den Westen des Zentralortes aus. Im Mühlenfeld war ein Pferd „unglücklich in den Graben gerutscht“, heißt es im Bericht der Feuerwehr – Grund dafür war wohl der wegen des regnerischen Wetters an den Tagen zuvor durchgeweichte Boden.

Das Tier konnte sich nicht wieder selbstständig aufrichten. Die Reiterin und eine hinzugeholte Tierärztin versuchten vergeblich, das Pferd wieder aufzurichten, und alarmierten daher die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen drängte die Zeit, das Pferd endlich aus der Lage zu befreien. Deshalb wurde ein provisorisches Geschirr aus Feuerwehrschläuchen gebaut, mit dem das Pferd wieder gerettet werden konnte.

Feuerwehr rettet Pferd: Tier nur leicht verletzt

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Tier nur leicht verletzt. Es konnte aus eigener Kraft zurück in die Stallung gebracht werden.

Am Abend folgte dann noch der zweite Einsatz. Nur wenige Stunden später, um 20.47 Uhr, bemerkten die Pflegefachkräfte des Wohn- und Pflegezentrums Klostergarten bemerkten die Hilferufe eines Bewohners. Bei dem Versuch, der Person in Notlage zu helfen mussten die Mitarbeiter feststellen, dass sich zwei Türen verkeilt hatten. Weil es keinerlei Möglichkeit gab, in das Zimmer zu kommen, wurde die Feuerwehr zur Türöffnung gerufen.

Die Einsatzkräfte verschaffte sich Zugang zur gestürzten Person und betreute diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der verletzte Mann wurde zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht.

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