Neue Stellen in der Flüchtlingsbetreuung

Welver - Knapp 180 Flüchtlinge leben derzeit noch in den beiden größeren Unterkünften Hauptschule und Eilmser Wald. Um deren Sicherheit kümmert sich derzeit ein Wachdienst. Er soll aber nach und nach durch einen Sozialpädagogen und einen zusätzlichen Hausmeister ersetzt werden.

Denn der Wachdienst ist teuer und ist nicht auf sozialem Gebiet ausgebildet. So soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle Sozialarbeit/Sozialpädagogik zur Betreuung der Asylbewerber wiederbesetzt werden. Diese Stelle ist vakant, weil die erst im Sommer eingestellte Sozialpädogogin Welver schon wieder verlassen hat.

 Der Nachfolger soll dabei Ansprechpartner vor Ort – auch für die ehrenamtlichen Betreuer – sein, die Flüchtlinge im Umgang mit Behörden beraten, Hilfestellung bei Kindergarten-, Schul- und Arztproblemen (in Abstimmung mit der Verwaltung) geben, Schriftverkehr erledigen sowie auch soziale Konflikte erkennen und möglichst lösen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik. Erwartet wird außerdem „Freude an der Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturkreisen und Toleranz für deren besondere Situation“, Eigeninitiative, gute organisatorische Fähigkeiten, eine hohe Belastbarkeit sowie ein ausgeprägtes Überzeugungs- und Durchsetzungsvermögen. Sprachkenntnisse – insbesondere Englisch – werden ebenfalls vorausgetzt. Ebenso wie die Bereitschaft, außerhalb der Dienstzeiten und an Wochenenden zu arbeiten. 

Etwas anders sieht das Anforderungsprofil für den Hausmeister aus, der ebenfalls sofort loslegen kann. Neben der Betreuung der Asylbewerber und Kontrolle der Einrichtungen obliegt ihm als „Schlüsselverantwortung“ die Organisation, Beaufsichtigung und Durchführung von Reinigungs- und Aufräumarbeiten. Kleinere Reparaturarbeiten soll er selbst durchführen können. Die Gemeinde erwartet in der Stellenausschreibung einen „freundlichen Umgang mit Menschen verschiedenster Kulturkreise“, handwerkliches Geschick und Bereitschaft für Wechselschichtarbeit. 

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