Unterricht soll digitaler werden

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Weg von der Tafel, hin zum Laptop - so soll der Schulunterricht immer öfter aussehen.

Welver – Die Grundschulen in Borgeln und Welver sollen moderner werden. Aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ stehen für die Jahre 2018 und 2019 jeweils 181 692 Euro zur Verfügung.

In der kommenden Sitzung des Bildungsausschusses (Mittwoch, 29. Mai, 17 Uhr) berichtet die Verwaltung über die geplanten Investitionen. Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung sind an beiden Standorten zum Teil bereits erfolgt, die baulichen Vorhaben aus 2018 wie Fassadenarbeiten an der Grundschule Borgeln sind in der Planung. Die Anschaffungen von Schulmöbeln für beide Schulen werden ebenfalls noch geprüft.

 In diesem Jahr steht in der Grundschule Welver die Erneuerung der Heizung für 75 000 Euro an. Für weitere digitale Ausstattung sollen 25 600 Euro fließen. In der Grundschule Borgeln investiert die Gemeinde in die Reparatur des Schulhof-Daches (10 000 Euro) sowie in die digitale Ausstattung inklusive IT-Netzwerk (insgesamt rund 38 000 Euro). Geld fließt auch für Instandsetzung und Sanierung des Lehrschwimmbeckens – knapp 48 000 Euro. Bauliche Maßnahmen der Grundschule Welver und des Lehrschwimmbeckens werden dabei durch das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ nicht finanziert, hier erfolgt nach Angaben der Verwaltung zurzeit eine Prüfung, ob die Maßnahme in das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) aufgenommen werden kann. Umbauten an der Grundschule Borgeln sind ebenfalls noch in der Planung.

 Ein weiteres Vorhaben für beide Schulen ist die Erstellung des Kommunalen Medienentwicklungsplanes. Er ist momentan in Kooperation mit der SIT in Arbeit. Er berücksichtigt den Aufbau, den Betrieb, die Wartung und den Support sowie die mittelfristige Finanzplanung für die Medienausstattung der Schulen auf der Ebene des Schulträgers. Grundlage für den Medienentwicklungsplan ist das am 19. September 2018 eingereichte gemeinsame Medienkonzept der beiden Schulen. Nach Erstellen des Medienentwicklungsplanes soll der Entwurf den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Der Medienentwicklungsplan bildet auch die Grundlage für das Förderprogramm „Digitalpakt Schule 2019 bis 2024“. Die Förderrichtlinien werden vom Land zurzeit erstellt.

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