Sankt Othmar bereitet sich auf Umbruch vor

Dinker -  Der demographische Wandel ist überall zu spüren, auch die evangelische Sankt-Othmar-Kirchengemeinde Dinker macht sich Gedanken über die Zukunft.

Auf der Gemeindeversammlung im alten Pastorat war jetzt die Vereinigung mit Borgeln, Welver und Schwefe eines der Themen, die von Pfarrer Werner Vedder, dem Vorsitzenden des Presbyteriums, Friederich Schulze zur Wiesch und der Kirchmeisterin Ulrike Winkler moderiert wurden.

 „Es ist allen klar, dass die Vereinigung kommen wird und kommen muss“, betonte Pfarrer Werner Vedder. Bei bisher knapp 6800 Gemeindemitgliedern in Borgeln, Welver, Schwefe und Dinker, die von drei Pfarrern betreut werden, werden es vermutlich im Jahr 2025 nur noch 6000 Mitglieder sein, die dann von nur noch zwei Pfarrern begleitet werden. 

Auf der einen Seite stehen zu wenig junge Theologen zur Verfügung, andererseits nimmt die Zahl der Gemeindemitglieder in jedem Jahr um rund ein Prozent ab, erläuterte Vedder. Ein Ausschuss aus Vertretern der vier Gemeinden befasst sich bereits seit geraumer Zeit damit, den Zusammenschluss voranzutreiben, in naher Zukunft wird es wieder eine Klausurtagung geben. 

Abgeschlossen sind dagegen die aktuellen Baumaßnahmen. Die Kosten der Innenrenovierung der Kirche und des alten Pastorats seien dabei fast im Rahmen geblieben. Erfreut zeigte sich der Pfarrer über die Zahl der Gottesdienstbesucher und der Spendenbereitschaft in Dinker. Zahlreiche Gruppen und Kreise kennzeichnen eine aktive Gemeinde, auch Dinker hat vielfältige Freizeitangebote. Sabine Riddermann stellte der Gemeindeversammlung die vielen Gruppen vor und bat um Unterstützung bei der Konfi-Arbeit, der Jungschar und den Frauengruppen.

 Auch im Presbyterium ist noch eine offene Stelle zu besetzten. Neue Wege wird die Sankt-Othmar-Gemeinde auch bei der Neubesetzung des in kürze vakant werdenden Küsteramts gehen. Da die bisherige Küsterin Renate Darenberg in den Ruhestand geht, wird der Aufgabenbereich in einen Minijob umgewandelt und einige Aufgaben an das Ehrenamt übergeben. 

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