L747

Ortsdurchfahrt: Fortschritte in Schwefe - Baustelle verändert sich rasant

Es geht voran auf der Großbaustelle in Schwefe.
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Es geht voran auf der Großbaustelle in Schwefe.

Schwefe - Seit Monaten ist Improvisieren angesagt, sind Umwege in Kauf zu nehmen, entsprechende Zeitverluste einzuplanen. Die derzeitigen Arbeiten an der L747 in der Ortsdurchfahrt von Schwefe bringen für die Anwohner ebenso Unannehmlichkeiten mit sich wie für die vielen Autofahrer, die den Ortsteil von Welver auf dem Weg von und nach Soest durchqueren.

Trotz der weiträumigen Beschilderung von Umleitungsstrecken, die ab Einecke, Hattrop oder Borgeln deutlich machen, dass es eigentlich kein Durchkommen gibt in Schwefe, versuchen es immer wieder Autofahrer, doch den kürzeren und damit vermeintlich schnelleren Weg in die Kreisstadt zu nehmen. Dabei nutzten nicht wenige auch den kaum befahrbaren, weil viel zu schmalen Wirtschaftsweg, der von Einecke aus direkt vor der ersten Bebauung nach links in Richtung Schwefer Straße führt.

Dabei ist die L747, in Schwefe besser als Soestweg bekannt, derzeit überhaupt nicht befahrbar. Seit dem Abriss der Brücke über den Amper Bach ist die Straße dicht. Eine Zeitlang ging es nach Fertigstellung des Soestweges in Richtung Einecke aber von Welver aus über die Sechsfach-Kreuzung vor der Gaststätte Hillefeld ins Dorf hinein und weiter Richtung Ampen, Merklingsen oder Borgeln.

In der vorletzten Woche aber war der Vulting, die Straße hinunter zur Kirche, komplett abgeriegelt. Die Tiefbauarbeiten in diesem Bereich machten die Straße zur Sackgasse. Diese komplette Sperre ist inzwischen aufgehoben, immerhin können Anlieger über die Schotterpiste rumpeln und den Soestweg überqueren. Dafür geht nichts in andere Richtungen. Der Soestweg in Richtung Einecke ist ebenso dicht wie der Denninghofweg in Richtung Eineckerholsen, der Hohe Weg in Richtung Merklingsen und eben auch der Soestweg in Richtung Hattrop.

Denn gerade in diesem zentralen Bereich vor Hillefeld werden derzeit neue Regenwasserkanäle von der Gemeinde gebaut. Gelsenwasser ist dabei, neue Wasserleitungen zu verlegen. Diese Arbeiten laufen planmäßig, ebenso die Arbeiten an der Brücke über den Amper Bach. Hier werden derzeit die Flügelwände angelegt. „Diese sorgen für einen reibungslosen Wassereintritt in das Brückengelände und unterstützen und schützen den Damm“, wie Bürgermeister Camillo Garzen wissen ließ.

Auch der Straßenausbau geht voran. Teilbereiche werden bereits geschottert, nachdem die Baumaßnahmen im Untergrund abgeschlossen worden sind. Für den Gehweg steht in einigen Abschnitten bereits die Randeinfassung. Gleichwohl ist weiter Geduld gefragt. Schließlich muss zum Beispiel auch noch die Brücke über die Blögge saniert werden. Hier sind allerdings nicht so grundlegende Maßnahmen notwendig wie beim Amper Bach.

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