Förderverein St. Peter und Paul stellt Aktivitäten ein

SCHEIDINGEN - Der Förderverein St. Peter und Paul Scheidingen hat seine Arbeit getan – und zwar erfolgreich. Auf der Mitgliederversammlung am Dienstag Abend wurde die Auflösung des Vereins beantragt. Um 20.33 Uhr war das formelle Aus besiegelt.

Der Schritt kam nicht unerwartet. Offensichtlich hatte sich der Vorstand – auch auf Drängen der Mitglieder – Gedanken über den Fortbestand des Fördervereins gemacht. Das Ergebnis der Abstimmung war dann auch eindeutig: Acht von anwesenden neun Stimmberechtigten der insgesamt 46 Mitgliedern stimmten für die Auflösung.

Pfarrer André Aßheuer hatte noch dafür plädiert, den Verein entweder in einen Gemeindeausschuss umzubenennen oder alternativ eine Satzungsänderung anzustreben. Vergeblich: Die Mehrheit der Mitglieder war sich einig. Kassierer Reinhard Wiese brachte es auf den Punkt: „Wir haben bis zum heutigen Tag unseren Satzungszweck vollends erfüllt, die Grundlage für den Förderverein ist damit nicht mehr gegeben“.

Schriftführer Rolf Budde hatte es in seinem ausführlichen Antrag zuvor bereits formuliert:„Der Förderverein wurde zu einer Zeit gegründet, zu der umfangreiche Baumaßnahmen am Kirchengebäude anstanden. Inzwischen ist die Innen- und Außenrenovierung abgeschlossen, der Kirchturm ist instandgesetzt und die dritte Glocke angeschafft“.

Hinzu kommt, dass die Pfarrei St. Peter und Paul durch den Zusammenschluss mit der Pfarrei in Welver am 1. Januar 2014 nicht mehr selbstständig existiert und in der Pfarrei St. Maria aufgegangen ist. Zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Fördervereins um den Vorsitzenden Thomas Foschepoth dennoch über die in elf Jahren geleistete Arbeit, in der einige große Anschaffungen gemacht wurden, die als nicht förderfähige Maßnahmen sonst nicht möglich gewesen wären. Insgesamt leistete der Förderverein finanzielle Hilfe in Höhe von 23 500 Euro. Der Zuschuss zur Finanzierung der dritten Glocke mit insgesamt 12 251 Euro sticht hier deutlich hervor, auch die Steele vor der Kirche, die Anschaffung der Sitz- und Kniekissen und die Erweiterung der Lautsprecheranlage in der Kirche sind vom Förderverein finanzierte Anschaffungen. 2 696 Euro sind noch in der Kasse des Fördervereins. Das Geld soll für die Instandsetzungsarbeiten auf dem Friedhof verwandt werden. - joe

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