Neuer Wohnraum in der Luisenstraße

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An der Luisenstraße in Welver  soll neuer Wohnraum entstehen.

Welver - Schon lange liegen die Pläne für eine Wohnbebauung auf dem Gelände an der Gärtnerei Hagedorn in der Schublade. Jetzt sollen sie möglichst schnell realisiert werden.

Einen Antrag zur Aufstellung eines Bebaungsplanes hat die Firma MD Projekt aus Erwitte zu Monatsbeginn gestellt. Ein städtebaulicher Vertrag soll ebenfalls abgeschlossen werden. Mit dem Eigentümer der Fläche an der Luisenstraße 14 ist sich MD-Projekt-Geschäftsführer Michael Stadler nach eigenen Angaben bereits einige geworden. „Es ist von uns als privater Erschließungsträger geplant, Ende 2018/Anfang 2019 mit der Vermarktung der noch zu erschließenden und zu feilenden Grundstücksflächen zu starten“, heißt es in einem Schreiben des Unternehmens an die Verwaltung. Auf Grund der starken Nachfragen – Kauf- und Bauinteressenten stehen offenbar schon in den Startlöchern stehen – werde eine zügige Abwicklung inklusive Erschließung angestrebt. Dem Planungsausschuss wird das Konzept am morgigen Mittwoch (17 Uhr, Rathaus) vorgstellt. 

Die Fläche war schon vor zwei Jahren für eine Bebauung im Gespräch. Damals versandeten die Pläne eines anderen Entwicklers allerdings im Nichts. Der Bedarf ist zweifellos vorhanden. Das zuletzt (ebenfalls von MD Projekt) entwickelte Gebiet „Landwehrkamp“ weist nach Angaben der Verwaltung jetzt schon keine freien Plätze mehr auf und mit einer baldigen Erschließung des Bebauungsplangebietes „Im Brandesch“ (altes Sägewerk im Ostbusch) sei nicht zu rechnen. Der Rat hatte sich bislang grundsätzlich offen für die Benauung des Grundstücks an der Luisenstraße gezeigt. Das betroffene Gebiet liegt im Zentralort Welver an der Luisenstraße im Innenbereich gemäß Paragraph 34 Baugesetzbuch und ist im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt. Es handelt sich größtenteils um das Betriebsgelände der Gärtnerei Hagedorn. 

Mit einer Bebauung würde die Gemeinde dem wachsenden Bedarf an Wohnraum Rechnung tragen. Die ambitionierten Immobilienpreise in umliegenden Städten wie Soest machen den Wohnort Welver in jüngster Zeit wieder attraktiver für Bau- und Kaufwillige. Vor allem Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, zieht es verstärkt nach Welver. Bei den 31- bis 40-Jährigen kamen laut einer Statistik aus 2017 mit 109 fast doppelt so viele nach Welver wie weggehen (59). In diesem Alter gründen viele eine Familie – mit den dazugehörigen Begleiterscheinungen wie eben Immobilienerwerb und Nachwuchs.

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