Parkplatz-Ärger am Kindergarten in Borgeln

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Die Parkmöglichkeiten im Bereich der Grundschule und des Kindergartens in Borgeln sind eingeschränkt.

 Mittags eben zum Kindergarten fahren, das Auto abstellen, rausflitzen, die Sprösslinge in den Wagen laden und nach Hause fahren, das ist Praxis für viele Eltern. In Borgeln sollten sie aber genau hinsehen um in der Eile nicht zu vergessen, die Ankunftszeit einzustellen und die Parkscheibe vorschriftsmäßig gut sichtbar rauszulegen. 

Eine Mutter ärgert sich über die noch relativ neue Regelung im Dorf, die ihr ein missliches Verwarnungsgeld für eine Ordnungswidrigkeit einbrachte. Nur kurz, höchstens ein paar Minuten, habe sie ihr Fahrzeug abgestellt, schon habe sie in ihrer Abwesenheit ein Knöllchen kassiert. Ohnehin seien die Parkmöglichkeiten an Kindergarten und Schule gegenüber dem Feuerwehrhaus in jüngster Zeit sehr eingeschränkt worden, gibt sie zu bedenken.

 Erst im Frühjahr seien für viele überraschend im Bereich des Seitenstreifens Parkverbotschilder aufgestellt worden. Die Begründung laute: Der Erdboden dort werden durch das ständige Befahren zu sehr verdichtet. Dann habe es nicht lange gedauert, und die „Blaue Zone“ sei eingerichtet worden, fügt die Welveranerin hinzu. 

Detlev Westphal, der im Rathaus in Welver für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, bestätigt, dass täglich eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes unterwegs ist und den ruhenden Verkehr überwacht. Im Sinne der Gleichbehandlung sei sie sowohl im Zentralort als auch generell in den Dörfern eingesetzt. „Man könnte das Gefühl haben, die Dame sieht sich verstärkt zu den Abholzeiten in Borgeln und legt sich absichtlich auf die Lauer, damit sie jemanden erwischt“, meint die Mutter, die sich jetzt beim Anzeiger meldet. 

Detlev Westphal widerspricht: „Das trifft ganz bestimmt nicht zu.“ 

Der StVO-Bußgeldkatalog besagt, dass das Überziehen der Parkdauer geahndet wird. Wie teuer das Knöllchen ist, hängt davon ab, um wie viele Minute das Limit überschritten wird.

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