Diebe demolierten Scheidinger Pfarrheim

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Pastor André Aßheuer mit einer der beschädigten Türen. Der Einbruch in das Pfarrheim ist bereits der dritte Schaden am Gemeinde-Eigentum in einem Jahr. J

SCHEIDINGEN ▪ Im Scheidinger Pfarrheim gibt es nichts zu holen. Denjenigen Dieben, die vermutlich in der Nacht zu Dienstag hier einstiegen, war das nicht bekannt – sie demolierten auf der Suche nach Beute mehrere Türen und Fenster, richteten rund 2 000 Euro Schaden an.

Am Dienstagabend stellten Mitglieder des Kirchenvorstandes den Schaden am Scheidinger Pfarrheim fest und verständigten die Polizei. Vermutlich also in der Nacht zu Dienstag stiegen die Einbrecher in die Immobilie der Kirchengemeinde St. Peter und Paul ein.

Dazu schoben die bislang unbekannten Täter am Wirtschaftsraum im Erdgeschoss den Rolladen hoch und hebelten anschließend die Tür auf. Danach öffneten sie gewaltsam die Schränke in diesem Raum. Die Durchreiche von der Küche zum großen Raum wurde ebenso zerstört wie der Zugang zum Saal. Ebenfalls wurde vergeblich versucht, die Tür zum Pfarrbüro aufzuhebeln.

Beute machten sie nach einer ersten Prüfung offenbar nicht. Logisch, schließlich werden im Pfarrheim keine besonders wertvollen Gegenstände und erst recht kein Bargeld aufbewahrt. „Umso ärgerlicher, dass die Türen und Fenster zerstört wurden“, sind die Kirchenvorstands-Mitglieder angesichts der sinnlosen Tat sauer.

Der Einbruch ist bereits der dritte Diebstahl im Bereich der Scheidinger Kirche. Vor rund einem Jahr wurde ein komplettes Holzkreuz am Seiteneingang entwendet, das auch nicht mehr ersetzt wurde.

Am Pfarrheim selbst wurden Kupferdiebe im August 2012 aktiv, montierten sämtliche Metallrohre ab. Ermittelt werden konnten die Täter übrigens in keinem der Fälle. J tobi/tob

Hinweise auf die Tat und die Täter nimmt die Kriminalpolizei in Werl unter der Telefonnummer 02922/91000, entgegen.

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