Der Bürgerbus in Welver geht an den Start

+
Der Bürgerbus wurde am Freitagabend von den Initiatoren, Sponsoren und Fahrern in Empfang genommen.

Welver - Freie Fahrt für den Bürgerbus, heißt es ab dem 9. Januar in der Großgemeinde Welver. Über 40 Haltestellen auf einer Nord- (B1) und einer Süd-Westline (B2) sollen für mehr Mobilität in der Bevölkerung sorgen.

Zusätzlich sollen die 21 Gemeinden durch die Busverbindung näher zusammen rücken. 

Bereits jetzt kamen Initiatoren, Sponsoren und natürlich auch alle Fahrer des neuen Gefährts zur offiziellen Übergabe des Fahrzeugs im Rathaus zusammen. 

Detlev Westphal, erster Vorsitzender des Bürgerbus Welver e.V. und zugleich Wirtschaftsförderer der Gemeinde, freute sich ganz besonders über die Geburtsstunde des Bürgerbusses und griff in seiner Begrüßungsrede das Bild vom etwas anderen „Gemeindebaby“ nur zu gerne auf. 

„Ein durchschnittliches Baby wiegt zwischen 3300 und 3500 Gramm bei einer Größe von 50 bis 52 cm und neun Monaten Tragezeit. Bei Elefanten liegen diese Zahlen bereits deutlich höher“, erklärte er. 

„Unser Baby wiegt 2.350 Kilogramm ist 550 cm lang und ist nun, nach einer Tragezeit von 36 Monaten PS-stark im Dienst des Bürgers unterwegs. Wir hoffen sehr, dass der Bürgerbus eine rege Nutzung erfährt, und auch bei uns, wie schon in Bad Sassendorf, die Fahrgastzahlen stetig steigen.“ 

Bad Sassendorf hatte als Vorbild fungiert und konnte bereits in der Vergangenheit ausschließlich positive Erfahrungen verbuchen. 

Das bestätigte auch der 2. Vorsitzende des Vereins Peter Schlüter, der in der Nachbargemeinde den Aufbau des Bürgerbusses hautnah miterlebt und mitgestaltet hat. 

Ein besonderes Dankeschön sprach Bürgermeister Uwe Schumacher allen Sponsoren aus. Aber auch an Rat, Verwaltung, die DB Westfalenbus und alle Ehrenamtlichen richtete er Dank und Anerkennung für die Unterstützung dieses Projektes. 

„Vor allem stand uns Herr Michael Breier, Vorsitzender Bürgerbusverbund Sauerland-Hellweg, mit seinem Team immer mit Rat und Tat zur Seite, damit unser Projekt auch dank ihrer aller Hilfe zu einem guten Abschluss kommen konnte“, so der Bürgermeister. 

Aktuell werden allerdings noch weitere Fahrer benötigt. „Im Moment sind wir neun, 15 bis 18 sollten es aber schon sein“, so Westphal, der alle Interessierten, die sich hier engagieren möchten bittet, sich im Rathaus zu melden. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare