Ursache unklar

Brand vor einem Jahr: Ehepaar will Scheune in Klotingen erhalten

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Kran und Gerüst prägen derzeit das Bild der alten Scheune in Klotingen. Dunja und Christian Haase würden das Gebäude gern wiederaufbauen.

Klotingen – Die Nacht vom 30. auf den 31. März 2019, also vor genau einem Jahr, werden Dunja und Christian Haase sicher nie vergessen. Damals brannte das Dach ihres Scheunenkomplexes am Ortseingang von Klotingen – die Feuerwehr war ab 1 Uhr für viele Stunden im Einsatz.

Inzwischen ist die Scheune eingerüstet, ein Kran steht dabei, für Sicherungsmaßnahmen, die erforderlich seien. 

Aufgrund der Größe des Gebäudes können alle Sicherungs- und Abräum-Maßnahmen nur mit Gerüst erfolgen wie auch die anschließend geplanten Wiederaufbaumaßnahmen, sagt Dunja Haase. Das entspreche auch dem Leitbild der eigenen Firma „Natürlich bauen“, Gebäude zu erhalten und nicht leichtfertig abzureißen. 

Das Wohnhaus hatte bei dem Brand selbst wenig Schaden genommen, aber einige Wasserschäden seien durch die Löscharbeiten entstanden. An der Stelle, an der das Haus an die Scheune grenzt, gab es einen Schwelbrand. Die Feuerwehr hatte in der Nacht neben den Löscharbeiten an der Scheune auch das Haus besonders in den Blick genommen, um es vor den Flammen zu schützen. Dunja Haase ist dankbar und zeigt sich beeindruckt von der Arbeit der Feuerwehr, die in dieser Nacht mit zahlreichen Einsatzkräften, unter anderem auch mit der Drehleiter aus Werl, sofort vor Ort war. 

Firmensitz verlagert

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits große Bereiche des Dachstuhls in Flammen. Zu sehen war der Brand weit über die Ortsgrenzen hinaus. Zuerst hatte die Feuerwehr den ersten Löschzug alarmiert, dann aber auch den zweiten Zug angefordert. Rund 100 Wehrleute waren zwischenzeitlich im Einsatz. Die Brandursache konnte letztendlich nicht ermittelt werden, so die Staatsanwaltschaft in Arnsberg.

 Verändert hat sich nun einiges, wurde doch der Sitz des Unternehmens aufgrund des Brandes an den Alten Elfser Weg nach Soest verlegt.

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