"Blutige Schlägerei" vor der Bördehalle

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Welver – Vor dem Schöffengericht beim Amtsgericht Soest wird am kommenden Dienstag, 21. Juli, wegen schwerer Körperverletzung verhandelt.

Es geht um eine „blutige Schlägerei“, die sich an Weiberfastnacht 2019, und zwar am 28. Februar vor der Bördehalle in Welver ereignet hatte.

Dabei war eine 25-jährige Frau schwer verletzt worden. Sie musste vom Rettungsdienst ins Werler Krankenhaus gebracht werden und wurde auf der Intensivstation behandelt.

Die Verletzte war später aus der Intensiv- auf eine normale Station verlegt worden. Lebensgefahr bestand nach Informationen unserer Zeitung nicht.

Zum Geschehen, wie es bisher geschildert wurde: Zwei Frauen und ihr 28-jähriger Begleiter wollten sich gegen 23 Uhr auf den Nachhauseweg machen.

Direkt vor der Bördehalle sei die 25-Jährige von „sechs Typen“ angemacht worden. Die Szene sei eskaliert, die Schwester habe sich eingeschaltet und die Männer aufgefordert, die Frau in Ruhe zu lassen.

Aus dem Wortgefecht wurde eine Rangelei, schließlich eine Schlägerei, so die Zeugen.

Die Täter hätten auf die 25-Jährige sogar noch eingeschlagen und ihr in den Bauch getreten, als sie längst am Boden gelegen habe. Auch ihre Schwester (26) habe einen Faustschlag ins Gesicht abbekommen.

Noch in der fraglichen Nacht soll eine Polizeistreife an Ort und Stelle gewesen sein, die einen 29-jährigen Hauptverdächtigen ermittelte. Der soll dann noch in der Nacht vernommen worden sein. Vermutlich ist er auch bei der kommenden Verhandlung der Hauptverdächtige.

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