Zurück zu den Wurzeln

Bäcker Dördelmann investiert sechsstelligen Betrag in neue Filiale am Markt

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Philipp Dördelmann plant für die Filiale in Welver einen Umzug, der eine deutliche Vergrößerung mit sich bringt.  

Welver - Einige wissen natürlich schon mehr als andere, und der Überraschungseffekt soll nicht vorweg genommen werden. Deshalb halten sich Philipp (31) und sein Vater Jörg (59) Dördelmann ein wenig zurück, wenn es um die konkrete Ausstattung der neuen Räume Am Markt 25 in Welver geht.

Angestrebt sind Umzug und Neubeginn am Ende des Monats. Fest steht auch: Drinnen entsteht neben der Verkaufstheke „eine Wohlfühlzone“ mit 42 Sitzplätzen, die sowohl einer großen Runde als auch vertraulichen Gesprächen Möglichkeit zum Verweilen bieten“, verspricht Philipp Dördelmann.

Die größere Fläche, aber vor allem die barrierefreien Zugänge und Toiletten spielten bei der Entscheidung für den Umzug eine große Rolle. Auch die Parkplätze „hinterm“ Haus, also von der Bahnhofstraße aus gesehen und die Aussicht auf Außengastronomie waren ausschlaggebende Argumente dafür, zurückzukehren – zu den Wurzeln der Welveraner Filiale.  Denn begonnen hatte das Ganze vor etwa 15 Jahren in der Spar-Filiale, dort, wo jetzt Rossmann sitzt.

„Die Welveraner sind treue Kunden. Das merken wir immer dann, wenn die Bäckerei Neuhaus Urlaub macht“, erzählt Jörg Dördelmann, „wir bedienen in dieser Zeit zusätzliche Kunden, die weg bleiben, wenn Neuhaus wieder öffnet.“ 

Solche Treue schätzt er natürlich auch an der eigenen Kundschaft – ein Grund, warum Welver für den Betrieb im Hamm so wichtig ist, dass eine sechsstellige Summe in die Hand genommen wird, um sich hier noch mal neu aufzustellen.

Veränderungen des Ortskerns im Blick

Gespräche mit Bürgermeister Uwe Schumacher und Wirtschaftsförderer Detlev Westphal hätten sie bestärkt, die Investition zu wagen – auch mit Blick auf die Veränderungen die dem Ortskern im Zuge der ISEK-Förderung bevorstehen. 

Man bleibe ein Versorger, dem die Welveraner seit vielen Jahren vertrauen. „Wir wollen aber auch ausprobieren, was sonst noch funktionieren kann“, sagt Philipp Dördelmann und sein Vater ergänzt: „ Es wird weiterhin italienisches Eis – auch Eisbecher – geben, und mittags kalte und warme Snacks. Und mit den Jahreszeiten wechseln auch weiterhin unsere speziellen Angebote wie Martinsbrezeln und der Amerena Walnusskuchen. Wir sind offen für Veränderungen und werden einiges ausprobieren.“ 

Was bleibt sind das Team und die Öffnungszeiten. „Wir werden sehen, ob wir am Sonntag ganztägig öffnen. Das hängt von der Nachfrage ab. In Rhynern bekommen wir häufig Besuch von Radfahrer-Gruppen aus Dortmund. Mal schauen, wie sich das entwickelt“.

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