Ausstellung in Dinker: 65 Krippen in allen erdenklichen Formen

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Pastor Werner Vedder, der die Krippenausstellung initiiert hatte, war über den Umfang der Schau und die Resonanz seitens der zahlreichen Zuschauer mehr als zufrieden.

Dinker – „Wiederholung nicht ausgeschlossen, aber sicher nicht gleich im nächsten Jahr“, sagt Pastor Werner Vedder und lacht. „Eineinhalb Jahre Arbeit bis alles stand, das war schon nicht ohne“, berichtet der Geistliche der evangelischen Kirchengemeinde Niederbörde weiter. Aber er fügte mit einem zufriedenen Lächeln auch hinzu: „All die Mühe hat sich wirklich gelohnt.“

Hochzufrieden zeigte sich der Initiator mit der Resonanz auf seinen Aufruf, Krippen für diese Premierenausstellung in der Schützenhalle zur Verfügung zu stellen. 65 Stück, in allen erdenklichen Größen und aus den vielschichtigsten Materialien wie Holz, Stein, Papier, Porzellan und Ton bis hin zu handbesticktem Stoff, konnten von den Besuchern in Augenschein genommen werden. 

Mit dabei die aktuelle Kirchenkrippe von St. Othmar und das Vorgängermodell, eine Sammelkrippe aus Margarine-Dosen aus der Nachkriegszeit. Krippen in Nussschalen und Streichholzschachteln, solche mit ganz vielen Figuren und jene, die nur das Jesuskind und seine Eltern in den Fokus rücken, den wichtigsten Personen bei der Geburt Christi. 

Ganz klar war für Pastor Vedder, dass auch er seine persönliche Krippe mitgebracht hatte, mit so vielen neckischen Details, dass sich auch ein zweiter und dritter Blick als lohnenswert herausstellte. „Komm hin, siehe und staune“, hätte damit das Motto dieser einmaligen Ausstellung lauten können. 

„Natürlich haben wir bei all diesen kleinen und großen Kunstwerken eine entsprechende Versicherung abgeschlossen und vier Schützenbrüder als Nachwache abgestellt, die in der Halle übernachtet haben“, erläutert der Pastor weiter. 

Die offizielle Eröffnung der Krippenausstellung startete mit einem Gottesdienst, der vom Flötenkreis der Kirchengemeinde unter der Leitung von Marlies Hündlings, dem Posaunenchor um Dirigent Bernd Kipry und den Kinder des St. Othmar Kindergartens mitgestaltet wurde. Dazu mussten sogar noch Stühle nachgeholt werden, weil so viele Menschen zusammengekommen waren. Und da auch für Verpflegung bestens gesorgt war, konnte das Mittagessen gleich vor Ort eingenommen werden.

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