Antrag an Bürgermeister Uwe Schumacher formuliert

50 Jahre Welver: So wollen SPD, FDP und Grüne das Jubiläum feiern

+
Im idyllischen Kirchwelver soll das Jubiläumsfest stattfinden, das wünschen sich Welvers Politiker.

Welver – „Die ganze Gemeinde sollte gemeinsam feiern und zeigen 'Wir sind Welver'“. Dieser Appell findet sich in dem Antrag „50 Jahre – ein Anlass zum Feiern“ an Bürgermeister Uwe Schumacher, den FDP, SPD und Grünen gestellt haben.

„An der Feier sollten mit einer Art Budengasse alle 21 Ortsteile beteiligt sein und sie sollte mitten in Welver, am besten in Kirchwelver über die Bühne gehen“, begründete Johannes Kimmel-Groß (Grüne) den Vorstoß im Ausschuss für Generation, Bildung, Kultur und Soziales. 

Vorgeschlagen wird, dass sich jedes Dorf an seinem Stand mit seinen Besonderheiten und Eigenschaften präsentiert.

Alle sollen mitmachen

Weiterhin sollten Schulen, Kindergärten, Vereine, Künstler oder Autoren mit musikalischen oder anderen Aktivitäten mitwirken und sich ebenfalls dem Publikum präsentieren können. Wegbegleiter der vergangenen Jahrzehnte könnten Wissenswertes berichten. Die Ortsvorsteher sollen in die Planung und Gestaltung der Feier einbezogen werden. 

Zur Begründung des Antrags heißt es: „In Anlehnung an den Adventsmarkt erscheint der historische Ortskern in Kirchwelver mit seinem Heimatmuseum, Fachwerkambiente, Bibelgarten und Kirchen ein geeigneter Ort, um eine Feier für alle Bürger der Gemeinde und weiterer Gäste auszurichten.“ 

Verwaltung erarbeitet Festkonzept

Damit ergänzt der Antrag die bisherige vorläufige Planung der Verwaltung, in Kooperation mit dem TV Borgeln eine Jubiläumsfeier als Familientag auszurichten. Wirtschaftsförerer Detlev Westphal will sein noch vorläufiges Konzept für ein Fest am Samstag, 24. August, zur Ratssitzung am 27. Februar konkretisieren. Auch darin würden alle Ortsteile beteiligt, sagte er dem Anzeiger. Mit knapp bewilligten Geldmitteln für die Veranstaltung sei ein Kooperationspartner jedenfalls nötig. Ein Ort für das Fest sei noch nicht festgelegt. 

In würdigem Rahmen feiern

„Wir sollten das 50-jährige Bestehen in einem würdigen Rahmen feiern“, mahnte Welvers Ortsvorsteherin Monika Korn (FDP). So solle allen Welveranern und Besuchern der Veranstaltung Gelegenheit gegeben werden, Welver in Gänze kennenzulernen, was bei der Ausdehnung der Großgemeinde nicht unbedingt für jeden von alleine gegeben sei. 

Korn regte an, den Antrag zum Jubiläumsfest in der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses offiziell zu diskutieren. Keinesfalls solle der TV Borgeln vor den Kopf gestoßen werden, zeigte sich in der Aussprache auch Andreas Braun (CDU) der neuen Idee zugeneigt. Der TV müsse selbstverständlich beteiligt werden. 

Ambiente von Kirchwelver nutzen

Kai Philipper (Welver 21) schloss sich ebenfalls dem Antrag an, zumal andere Veranstaltungen wie das Frühlingswillkommen in diesem Jahr wegen personeller Engpässe wohl ausfallen müssten. Philipper regte an, dass alle gemeinsam planen und organisieren sollten. „Das Konzept ist sinniger als das alte“, fand Udo Stehling (SPD). 

Eine zentrale Feier im schönen Ambiente von Kirchwelver finde er besser als weit vom Schuss in Borgeln zu feiern. 

Der Antrag von SPD, Grünen und FDP steht noch nicht in der aktuellen Tagesordnung von Bürgermeister Uwe Schumacher für die Sitzung am Mittwoch, 13. Februar, ab 17 Uhr im Rathaus. Johannes Kimmel-Groß (Grüne) hat den Bürgermeister daher aufgefordert, dies nachzuholen und das Thema „Jubiläumsfeierlichkeiten“ auf die Tagesordnung zu nehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare