Für Warsteins neues Feuerwehrhaus

Kolpinghaus-Abriss hat begonnen

Warstein – Das Kolpinghaus an der Hauptstraße wird noch in dieser Woche Geschichte sein.

Jetzt begannen die Abrissarbeiten, nachdem in den vergangenen Woche das Innenleben auseinandergenommen und entsorgt worden war.

 Vor drei Jahren war das Kolpinghaus mit dem danebenliegenden Fliegenpark-Gelände nach intensiver Suche als bester Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus für den Löschzug Warstein auserkoren worden. Ein von der Stadt beauftragtes Büro aus Siegen hatte den Vorschlag unterbreitet.

Der letzte Pächter schloss noch im gleichen Jahr, anschließend wurde das Gebäude noch für Sprachkurse und als Treffpunkt für Flüchtlinge genutzt. Bevor mit dem Neubau des Feuerwehrhauses im nächsten Jahr begonnen werden kann, sind noch einige Vorarbeiten zu leisten. 

Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Seipel sagte, führt durch das Fliegenpark-Gelände ein alter Regenwasserkanal, der entfernt und um einige Meter versetzt und neu verlegt werden muss. Weitere Leitungen, wie ursprünglich befürchtet, würden nicht durch das Grundstück führen. 

Der neue große Regenwasserkanal werde gebaut, wenn auch die Renaturierungsarbeiten an der Wäster begännen. Das Flussbett soll entlang des gesamten Fliegenparks aus ökologischen Gründen etwas geweitet werden, ohne aber das Grundstück des künftigen Feuerwehrhauses allzu sehr in Anspruch zu nehmen. Die Ausschreibungsunterlagen für die Renaturierung werden derzeit erstellt, nach dem Bieterverfahren soll der Auftrag Mitte bis Ende Oktober vergeben werden, meinte Matthias Seipel. 

Für das Kolpinghaus endet eine Ära, die an dieser Stelle 1992 begonnen hatte. Die Kolpingsfamilie Warstein hat damals die in dem Gebäude ansässige Gaststätte „Messingkrug“ gekauft, weil ihr vorheriges Kolpinghaus an der Hospitalstraße abgerissen worden war. 

An seiner Stelle sollte eine neue Rettungswache gebaut werden, die aber in einen Krankenhaus-Anbau integriert wurde. Ursprung aller Überlegungen für einen Neubau des Warsteiner Feuerwehrhauses war, dass die jetzige Zentrale an der Wästerstraße hätte saniert werden müssen.

 Bevor es zur Entscheidung auf dem Kolpinghaus-Grundstück/Fliegenpark kam, waren auch die ehemalige Gutenbergschule, das Risse-Gelände und die St. Poler Straße untersucht worden.

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