Weinfest und Bierstadt

Helena Risse ist Warsteins Weinprinzessin

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Dom-Weinprinzessin Helena Risse im Kreise ihrer Freundinnen mit Rolf Wieskemper, der ihr zum Quiz-Erfolg gratulierte.

Warstein - „Hexy cool“ oder „Total verliebt“ – wie hätten Sie‘s denn gerne? Weinhändler aus den bekanntesten Anbaugebieten der Republik legten sich am Samstagabend beim „Weinfest am Dom“ ordentlich ins Zeug, um den Bewohnern der Bierstadt ihren süffigen Rebensaft schmackhaft zu machen.

Dass der vielversprechende Name „Hexy cool“ einen lieblichen, tiefroten Secco beschreibt, das erschloss sich den vielen Besuchern auf der kleinen Probiermeile erst auf den zweiten Blick, bzw. Schluck. Die Voraussetzung für viele „coole, magische Momente“ mit Genuss, Unterhaltung und, zu vorgerückter Stunde auch ausgelassener Stimmung, hatte das Veranstaltertrio mit Rolf Wieskemper (Weinhaus Wieskemper), Jörg Mertens (Cappo Vino) und dem Team der Domschänke geschaffen. „Für uns ist es auch ein Nachbarschaftsfest“, unterstrich Rolf Wieskemper den Gemeinschaftsgeist, der nach Ansicht der Gastgeber zum Erfolg der inzwischen schon fast 20 Jahre alten Veranstaltung beigetragen hat. Ob die Besucher, die an der rebenumrankten Hütte des Weinhauses Bastian nach dem Genuss des gleichnamigen Seccos dann auch „total verliebt“ waren, ließ sich nicht ermittelt, aber der Duft nach frischer Erdbeere schwebte unverkennbar über dem funkelnden Rosé. Wie er denn auf so fantasievolle Wein-Namen wie zum Beispiel „LOVE of my Live“ komme, wurde Andreas Neymeyer vom Weingut Bastian am Kaiserstuhl gefragt und seine Antwort schien einleuchtend: „Seit über 100 Jahren ist das Schloss Burkheim im Besitz unserer Familie. Dort finden viele Hochzeiten statt und so was animiert natürlich.“ An einem trockenen Chardonnay aus Württemberg konnte sich die neue Weinprinzessin Helena Risse den ganzen Abend lang erfreuen. Zu den Privilegien der frisch gekrönten Majestäten gehört traditionell ein großer Weinkelch, der einen ganzen Abend lang nachgefüllt wird. Das wusste natürlich auch die Freundinnen-Clique der Prinzessin zu schätzen. Im Wein-Quiz hatte sich die 22-Jährige nach einem spannenden Stechen gegen ihre beiden Konkurrentinnen Lisa Heppelmann und Silva Bigge durchgesetzt. Die Prinzessinnenschleife gefiel auch ihrer Mutter Bettina Risse. „Pünktlich zum 20. Jubiläum ihres Juweliergeschäftes kommt die Tochter in Amt und Würden“, kommentierte Dietmar Lange den Sieg der Hirschbergerin. Der Orstvorsteher selbst unterstützte den Kammerchor „Capella Vox Humana“ beim Weinausschank. Der Andrang war so groß, dass die Sängerinnen und Sänger gar nicht zum Singen kamen. Zum Leidwesen der Besucher, denn ein wenig Musik hätte den Abend noch verschönern können. Die gab es dann zum Frühschoppen am Sonntagmorgen. Zugegeben, ein bisschen Sonnenschein wäre hier von Vorteil gewesen, aber es muss ja für die zukünftigen Weinfeste am Dom noch Luft nach oben geben…

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