Warsteiner zieht's in ihr Allwetterbad

Allein im Juli gut 10 000 Badegäste

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Das Jubiläumsfest im Juli hatte gut 1000 Badegäste.

Warstein. Die Warsteiner haben „ihr“ Allwetterbad entdeckt! Im Jahr 20 nach der Eröffnung im Frühjahr 1998 stellen sie drei Viertel aller Besucher

Herausgekommen ist das bei einer Umfrage, die Anfang des Jahres unter den Badegästen gemacht wurde, wie Klaus Kellerhoff von den Stadtwerken Warstein sagt, die das Allwetterbad betreibt. 

 Die letzte Erhebung dieser Art vor zehn Jahren hatte noch ein Verhältnis von 50:50 erbracht, Warsteiner und auswärtige Besucher hielten sich die Waage.

 „Wir merken allerdings auch die Konkurrenz der Bäder in Soest und Lippstadt“, sagt Klaus Kellerhoff. Aus der Region nördlich von Warstein kommen weniger Familien als aus Meschede, Freienohl oder Neheim. 

Das aktuelle Jubiläumsjahr bereitet den Betreibern überhaupt viel Freude: „Wir haben in den Sommerferien das beste Ergebnis seit zehn Jahren“, weiß Klaus Kellerhoff nach dem Blick in die Statistik, die die genauen Zahlen für jeden Tag ausweist.

 So war der Dienstag der jetzt zu Ende gehenden Woche mit 758 Besuchern der beste Tag in den Ferien überhaupt – bis dahin hielt der 1. Juli mit 648 Frauen, Männern und Kindern die Bestmarke. Im Durchschnitt 460 Badegäste in den Ferien trieben die Zahlen in diesem Sommer ohnehin nach oben: 

Knapp 10 000 Besucher im Juli bedeuteten eine Verdopplung der Juni-Zahl von 5000, und die 10 000 wiederum sind gegenüber dem Juli des Vorjahres eine Steigerung um 2000 Badegäste.

 Auch das offizielle Jubiläumswochenende am 21. und 22. Juli zum 20-jährigen Bestehen des Allwetterbades war mit insgesamt gut 1000 Personen ein Volltreffer. 

Klaus Kellerhoff rechnet in diesem Jahr mit bis zu 19 000 Besuchern in den Sommerferien gegenüber 14 000 bis 16 000 Besuchern in den Vorjahren. 

Das gute Wetter in den vergangenen Wochen sei eigentlich kein Argument für die Steigerung: „Das Allewetterbad wird seinem Namen gerecht: Eigentlich hat es an Tagen mit nicht so guter Witterung besonders guten Zulauf“.

 Deshalb seien die Zahlen, auch wenn sie jetzt nach oben gingen, eigentlich ziemlich stabil. Das sei ganz anders, als früher im Hirschberger Waldfreibad: „Da gab es unterschiedliche Saisons mit 3000 Badegästen in einem schlechten Jahr ebenso wie mit 30 000 in einem sehr guten Jahr“, sagt Klaus Kellerhoff. - pit

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