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Auftakt der Warsteiner Balloon Challenge - sehr gute Wetterprognose für alle Wettbewerbs-Tage

Mit Picknick-Ausrüstung genoss diese Familie aus Ense den Anblick vom Boden aus.
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Mit Picknick-Ausrüstung genoss diese Familie aus Ense den Anblick vom Boden aus.

Mit einer Ballonfahrt im herrlichen Abendhimmel startete am Donnerstagabend mit der Warsteiner Balloon Challenge der coronabedingte Ersatz für die Warsteiner Internationale Montgolfiade. 

Warstein/Anröchte - „Möge der Beste gewinnen!“ Catharina Cramer drückte am Donnerstagnachmittag allen 26 anwesenden Piloten die Daumen für einen spannenden und fairen Wettkampf. 

Denn im Gegensatz zu den 29 vorherigen Ballonsportveranstaltungen namens „Warsteiner Internationale Montgolfiade“ steht diesmal nicht der Spaß im Vordergrund, sondern vor allem das Ringen um Ranglistenpunkte bei der ersten „Warsteiner Balloon Challenge“ – gänzlich ohne Zuschauer am Startplatz. 

Catharina Cramer freute sich darüber, zumindest ein Ballonsportevent zu eröffnen. Auftakt war mit dem Briefing durch das Team um Wettbewerbsleiter Matthias Borgmeier (2. von links), in dem die 26 Piloten und Teams über die Rahmenbedingungen informiert wurden.

„Ich freue mich riesig, dass wir eine Form gefunden haben, zumindest im kleinen Format Ballonsport betreiben zu können“, so die Brauerei-Inhaberin. 

Warsteiner Balloon Challenge: Die Fotos der ersten Fahrt

Auftakt-Fahrt der Warsteiner Balloon Challenge 2020

2002 war übrigens zuletzt in Warstein ein Ballonwettkampf, damals wurden hier die Deutschen Meisterschaften ausgetragen, wie WIM-Geschäftsführer Uwe Wendt zu berichten wusste. Für die nächsten Tage mit den morgendlichen und abendlichen Starts bis Sonntagmorgen sind die Aussichten nahezu ideal. 

Rund 30 Ballone fuhren am Donnerstagabend über die Altengeseker Feldflur. Ein Start in Warstein war aufgrund der Windbedingungen nicht möglich.

„Das Wetter scheint mitzuspielen“, gab sich Catharina Cramer in ihren Begrüßungsworten in der zur Veranstaltungshalle umgebauten Reithalle am Hillenberg erwartungsvoll: „Ich habe immer ordentlich meinen Teller aufgegessen und die Gläser leer getrunken.“ 

Es hat offenbar geholfen, wie Wetterfachmann Michael Noll im anschließenden Briefing bestätigte. „Ihr seid alle hergekommen, um schön und sicher Ballon zu fahren, das Wetter wird kein Hindernis sein“, so Michael Noll. „Ihr werdet jeden Morgen und jeden Abend fahren“, versprach er. 

Warsteiner Balloon Challenge: Stabile Wetterlage

Die Wetterlage sei stabil, die Sicht sehr gut. Und auch der Wind, sonst oft bei schönstem Sommerwetter ein Hindernis aufgrund der Böigkeit oder Stärke, zeigte sich am Donnerstag für einen Start als problemlos, zum Sonnenuntergang prognostizierte er „nahezu Windstille“. 

Doch der nur schwache Nordwind machte den Organisatoren bereits am ersten Veranstaltungstag einen Strich durch die Planungen, denn südlich von Warstein bereiten die großen Waldflächen den Piloten stets Kopfzerbrechen. 

Den Ballonpiloten bot sich bei ihrer Landung ein herrlicher Sonnenuntergang.

Um ausreichend Fläche für die Wettbewerbsaufgabe und auch zum Landen zur Verfügung zu haben, entschied man sich für einen Start außerhalb vom Warsteiner Veranstaltungsgelände. Verschiedene Aufgaben verkündete Silvia Meinl aus der Wettbewerbsleitung. 

Anvisieren, möglichst nah an das Zielkreuz heran fahren, Marker abwerfen: Die Ballonpiloten mussten am Donnerstagabend drei Aufgaben bewältigen.

Für den so genannten „Fly-In“ mussten sich die Piloten selbst einen passenden Startplatz suchen und dann später einen Marker an einem vorgegeben Punkt abwerfen. Das Ziel war für alle gesetzt, anschließend konnten sich die Piloten nach dem Motto „Qual der Wahl“ einen von zwei Punkten aussuchen. 

Aufgabe 3: Anschließend sollte noch ein vorgegebener Winkel gefahren werden – und zwar von mindestens 135 Grad. Dazu mussten sich die Piloten dann entsprechende Luftschichten für den Richtungswechsel suchen. 

Auch die neue Sonderform der Brauerei startete in den Abendhimmel.

Eine der kommenden Wettbewerbsaufgaben wird auch eine so genannte Fuchsjagd sein. Dabei fährt ein Ballon voraus, legt einen Zielpunkt fest, den die Wettbewerbsteilnehmer dann möglichst genau ansteuern müssen. Für diesen Wettkampf wünschte sich Catharina Cramer, dass die neue Biertulpen-Sonderform diese Rolle übernimmt: „Die eignet sich gut als Fuchs“, so die Brauerei-Inhaberin, „ich hoffe, dass ihr ordentlich Durst habt und dem vollen Tablett hinterherfahrt.“ 

Am Himmel zu bewundern bei der nunmehr zweiten Fahrt war die Sonderform aufgrund der idealen Wetterbedingungen auch am Donnerstagabend. 

Warsteiner Balloon Challenge: Sehenswerter Anblick für Zuschauer

Dass die Piloten ihre Luftfahrzeuge für den Marker-Abwurf oftmals in geringer Höhe über die Feldflur des Anröchter Ortsteils Altengeseke manövrierten, freute vor allem die Zuschauer, die es sich auf den Feldwegen und Feldern im Bereich der Marker-Kreuze zum Teil – mit dem nötigen Sicherheitsabstand, sofern es sich nicht um Familien handelte – bequem gemacht hatten. 

Eine Familie aus Ense hatte gleich eine ganze Picknick-Ausrüstung mitgebracht, um die Abendfahrt zu verfolgen. So konnte der erste Abendstart der „Warsteiner Balloon Challenge“ trotz des Corona-Besucherverbots am Startgelände, von Zuschauern genossen werden, ohne dass gegen irgendwelche Regeln und Auflagen verstoßen wurde.

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