Bei diesen Bildern will man gleich ins Wasser springen..

Sonne pur, Wasserspaß und (noch) Ferien: So wird das Sommer-Wetter in Warstein genossen

Wetter heute: Sommerliche Temperaturen in Warstein - Abkühlung im Allwetterbad
+
Mila Severin (5) gönnte auch dem Fotografen mit der Wasserpistole eine nasse Erfrischung.

Der Sommer ist da! Am Mittwoch suchten viele Warsteiner bei den hohen Temperaturen Abkühlung im Allwetterbad oder dem heimischen Garten. Schwimmmeister Dennis Justus verrät, warum es ihn nicht überrascht, dass der große Ansturm im Warsteiner Schwimmbad (erst einmal) ausblieb.

Warstein – Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen von Tag zu Tag und sollen am Wochenende die 30-Grad-Grenze knacken – wer Abkühlung will, der sucht Bade- und Wasserspaß oder Entspannung an einem schattigen Plätzchen: Die Kinder und Jugendlichen im Stadtgebiet werden in ihrer letzten Ferienwoche mit einem Sommer, der sich von seiner sonnigsten Seite zeigt, verwöhnt. 

Wohin also lieber als in den heimischen Garten oder ins Schwimmbad? Ein fröhliches Jauchzen und Kreischen gab’s schon am Mittwoch im Allwetterbad, auch wenn in den Becken noch viel Platz für weitere Badegäste gewesen wäre.

Entspannung nach der Frühschicht: Szabolcs Dear.

Szabolcs Dear hat es sich am Rande des Außenbeckens auf der Liegewiese gemütlich gemacht. Das Wasser perlt noch von seinem braungebrannten Rücken, die Sonnenbrille hat er auf der Nase – so sieht Entspannung aus. „Endlich mal ein bisschen Sonne“, sagt der 33-Jährige. 

Von der Frühschicht direkt ins Schwimmbad

„Bis jetzt war das ja noch gar kein richtiger Sommer.“ Direkt nach der Frühschicht habe er sich gedacht: „Das Wetter ist schön, ab ins Schwimmbad.“ Und auch in den nächsten Tagen, ist er sich sicher, wird er hier bestimmt noch ein paar Mal ins kühle Nass hüpfen.

Benedikt Grooten und Sohn Philipp.

Benedikt Grooten und Sohn Philipp (4) haben derweil mächtig Spaß auf der Rutsche. „Wir haben heute Morgen spontan Tickets gebucht“, erzählt der Rüthener. „Das Biberbad war leider ausgebucht, dann haben wir gesagt, wir nehmen das Allwetterbad.“ 

Nach dem Corona-Lockdown: Endlich wieder schwimmen!

Letztes Jahr war die kleine Familie häufiger hier und nach dem Lockdown sind sie froh, wieder schwimmen zu können. Ja, es ist ein Kinderparadies, so ein Schwimmbad. Leana Sohn nutzt ihren Urlaub bei Oma und Opa in Warstein auch für einen Badeausflug – mit dabei ist außerdem Lukas Kruse. 

Leana Sohn und Lukas Kruse planschten am Mittwoch im Warsteiner Allwetterbad und genossen die Abkühlung im Wasser bei den hohen Außentemperaturen.

„Am liebsten tauche und rutsche ich“, sagt die zehnjährige Leana strahlend. Das haben die beiden Freunde heute auch schon alles gemacht, obwohl sie jetzt – kurz nach Mittag – noch gar nicht lange da sind.  

Schwimmmeister Dennis Justus.

Dass heute nicht so viel los ist, überrascht Schwimmmeister Dennis Justus übrigens nicht: Die Leute würden „zwei, drei Tage richtig gutes Wetter“ brauche, ehe sie in Scharen kommen, weiß er. 

Was wäre ein Schwimmbad ohne Pommes?

Zum Wochenende rechnet er deshalb damit, dass das Bad ausgebucht sein wird. Seitdem man nämlich vier Stunden planschen und schwimmen kann, sei im Allwetterbad mehr los. Sogar so viel, dass es im Bistro nicht mehr nur Eis und Kaffee, sondern nun auch Pommes gibt. „Die Leute standen schon am ersten Tag direkt davor und haben gefragt: ‘Wie, es gibt keine Pommes?’“, erzählt Dennis Justus. „Pommes gehören einfach zum Schwimmbad dazu.“ 

Aber wie ist das eigentlich so als Schwimmmeister, wenn man das funkelnd blaue Wasser ständig vor der Nase hat? Möchte man da nicht auch direkt hineinspringen? Dennis Justus lacht: „Das ist die Frage, die am häufigsten gestellt wird.“

Ein dauer-aufmerksamer Blick schweift über das Wasser

Die Antwort aber ist von Schwimmmeister zu Schwimmmeister unterschiedlich: Justus selbst zum Beispiel ist nach dem Dienst froh, wenn er aufgeräumt hat und nach Hause kann. „Das ist mein Traumjob“, sagt er. „Aber der ist auch anstrengend.“ Diese Dauer-Aufmerksamkeit, permanent die Verantwortung für so viele Badegäste zu tragen, sei nicht zu unterschätzen. 

Auch während er das sagt, schwenkt sein Blick ständig über das Wasser – immer bereit, im Notfall einzugreifen. 

Schwimmmeister Andreas Kussmann.

Sein Kollege Andreas Kussmann, der mit seiner fast 23-jährigen Amtszeit hier schon zu einer richtigen Institution geworden ist, liebt allerdings die Abkühlung vor oder nach dem Dienst: „Ich gehe jeden Tag schwimmen. Nicht während der Arbeitszeit, das sollte man auch nicht, aber abends frisch nach Hause zu kommen, das ist toll.“ 

Eine Wasserbombenschlacht gab es bei Mila und Emma Severin.

Und für den Fall, dass es nach dem Allwetterbad-Besuch noch Rest-Energie gibt, wird das Wetter danach einfach weiter genossen, wie bei Mila Severin (5) und Cousine Emma (12). 

Auf dem Dachgarten in Warsteins Stadtzentrum gibt es nach der Wasserbomben-Schlacht erst einmal ein Eis, ehe die Wasserpistole im Planschbecken gefüllt wird. So lässt es sich leben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare