Zwei Beamte im Krankenhaus

Gefährliche Chemikalie ausgetreten? Großer Feuerwehr-Einsatz bei der Polizei in Warstein

Feuerwehr
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Die Feuerwehr Warstein war am Freitagmorgen bei der Polizei im Einsatz (Symbolfoto)

ABC-Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr bei der Polizei.

Warstein – In einem Büro im ersten Stockwerk der Polizeiwache an der Hauptstraße war am Freitagmorgen gegen 9 Uhr Flüssigkeit aus einer Chemiekapsel ausgetreten, die zwei Tage zuvor bei einem Einsatz der Polizei sichergestellt worden war.

Polizei und Feuerwehr gingen von einer gefährlichen, möglicherweise für den Menschen tödlichen, Substanz aus. Ersten Informationen zufolge könnte es sich um Zyankali gehandelt haben. 

Daher wurde die Wache von einem Trupp der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz vorsichtshalber geräumt, die Chemiekapsel luftdicht verschlossen und gesichert. 

Anschließend wurden die Räume belüftet und an die Polizei übergeben, heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr. 

Feuerwehr bei der Polizei im Einsatz: Zwei Polizisten im Krankenhaus

Laut Angaben von Polizeisprecher Holger Rehbock kamen zwei Polizeibeamte vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Weitere Untersuchungen sollen nun ergeben, um welche Substanz es sich genau handelt. 

Woher genau der Stoff stammt, muss ebenfalls noch geklärt werden.

Verkehrsprobleme auf der Hauptstraße in Warstein

Auf der Hauptstraße kam es während des Einsatzes zu Verkehrsbehinderungen. „Leider mussten wir wieder feststellen, dass einige Verkehrsteilnehmer kein Verständnis für diese Verkehrsbehinderung hatten“, kritisierte Feuerwehrsprecher Kevin Hoebusch. Bereits häufiger in den vergangenen Wochen war das Verhalten einiger Autofahrer negativ aufgefallen.

Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen vor Ort, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und dem Notarzt. 

Lesen Sie auch: Die Feuerwehr Warstein war in dieser Woche zuletzt am Montag im Einsatz - im Wald bei Niederbergheim war eine Rauchentwicklung entdeckt worden. Später schrieb die Polizei eine Anzeige gegen den Verursacher.

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