Blick durch „Muschel“ auf Steinbruch-See

BELECKE ▪ Das Regionale-Jahr 2013 ist gerade zu Ende gegangen, da kommt ein Projekt in Gang, das in Zukunft Ausstrahlung auf den ganzen Ostkreis haben soll. Das Projekt „Steine und mehr“ erhält am Freitag seinen ersten weithin sichtbaren Baustein: Am Rande des Drewer Steinbruchs wird am Morgen ein Container aufgestellt, aus dem heraus zukünftig über die Steinbruch-Kante ein Blick in den Steinbruch-See geworfen werden kann.

Bereits am frühen Morgen rückt ein 80-Tonnen-Kran an, um den ausgedienten und für die neuen Zwecke hergerichteten Hochsee-Container an der richtigen Stelle zu platzieren. Fündig geworden bei der Suche nach dem richtigen Objekt ist die Stadt Warstein übrigens bei Peter Linnemann. Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Ortsvorsteher von Allagen handelt beruflich mit Containern und konnte auf diese Weise ein passendes Objekt liefern. Es handelt sich um einen ausgedienten, etwas drei Tonnen schweren See-Container, der von außen mit Lärchenholz verkleidet worden ist. Für den Ausblick aus dem Container heraus hat sich Peter Linnemann etwas Besonderes einfallen lassen. In eine Stirnseite hat er mit dem Laser die Struktur einer Muschel einschneiden lassen, so dass die zukünftigen Besucher demnächst aus dieser Muschel heraus in den Steinbruch blicken können. Dieser ungewöhnliche Aussichtspunkt ist Teil einer Stein-Radroute, die Warstein mit Geseke und Anröchte verbindet. Normalerweise wird der Container stets geöffnet sein, nur im Winter soll das doppelflügelige Tor geschlossen werden, da in dieser Zeit kaum mit interessierten Radwanderern auf der Strecke gerechnet werden dürfte.

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