Kundgebung mit Forderung „Beendet den Steinabbau“

WARSTEIN ▪ Worum geht es bei einer „Mediation“? Wie geht’s weiter nach dem Brühne-Bankrott? Behält die Stadt die Wasserrechte? Im derzeitigen „Thema Nr. 1“ unserer Stadt – Steinabbau und Trinkwasserschutz – gibt es etliche neue Entwicklungen.

Aus diesem Grunde veranstaltet die „Initiative Trinkwasser“ am Samstag um 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Warsteiner Marktplatz unter dem Schlagwort „Beendet den Steinabbau!“

„Es geht darum, die verschiedenen Aspekte des Themas kurz zu beleuchten und dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, mitzureden, Fragen zu stellen, Statements abzugeben.“ Daher haben sich die Organisatoren den Titel „Bürgersprechstunde 1“ einfallen lassen – eine Veranstaltungsform ohne großen Aufwand, die sich schnell wiederholen lässt, wenn es einen neuen Anlass gibt. Es sollte eben auch nach Ansicht der Initiative dieses für Warstein existenzielle Thema nicht nur in politischen Gremien (und oft nichtöffentlich) sowie in Leserbriefen, sondern auf offenem Markt ausgetragen werden!

Vorgesehen sind unter der Moderation von Volkert Bahrenberg kurze Beiträge von Friedel Hense zum Thema Staubbelastung („Wasser trinken statt Staub schlucken!“), von Karl-Heinz Berghoff zum Thema „Wasserrechte“ („Will die Steinindustrie das Wasserwerk stilllegen?“), von Jürgen Wied zur Rekultivierung/Renaturierung („Rekultivierung: Wer? Wo? Wie? Wann?“), von Werner Braukmann zur Brühne-Nachfolge („Wie geht‘s weiter hinterm Piusberg – konnte der Bruch nicht stillgelegt werden?“) und von Volkert Bahrenberg zum allseitigen Ohnmachtsgefühl („Demokratie in der Stadt: Wer hat eigentlich die Macht?“). Außerdem soll darüber informiert werden, was es mit dem Mediationsprozess auf sich hat („Gilt’s hier, eine kaputte Ehe zu kitten?“). Und den Besuchern der Kundgebung, für die 16 Uhr als Ende angegeben ist, steht es frei, sich an dem „offenen Gespräch“ zu beteiligen. Die Veranstalter hoffen auf regen Besuch.

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