Ki beantragt 15 000 Zuschuss bei der Stadt

WARSTEIN ▪ Die Kulturinitiative (Ki) Warstein hat am Mittwoch einen Antrag an den Bürgermeister gestellt, im städtischen Haushalt 2013 wieder einen Etat zur Kulturförderung einzurichten. Gewünscht sind 15 000 Euro, wobei die Ki darüber verhandeln möchte, ob es ein Zuschuss oder eine Ausfallbürgschaft sein soll.

„Kultur ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Es geht nicht nur um die Erhaltung kultureller Einrichtungen, sondern auch konkret um die Ermöglichung kultureller Veranstaltungen“, heißt es einleitend. Und Michael Römer und Werner Braukmann vom Ki-Vorstand warben am Donnerstag um Unterstützung: „Kultur ist ein auch für die Industrie Standortfaktor, um Mitarbeiter zu holen oder zu binden. Neben den vielen Vereinsaktivitäten muss eine Stadt wie Warstein auch professionelle Theaterveranstaltungen bieten können!“

Werner Braukmann erinnerte daran, dass in den 1980-er Jahren eine gute Viertelmillion D-Mark im Haushalt standen: „Das war auch über alle Parteigrenzen hinweg unstrittig!“ Im aktuellen Haushalt ist die Zeile „Durchführung städtischer Theater“ mit einem Sternchen gekennzeichnet, das erläutert wird mit der Bemerkung: „derzeit ausgesetzt“. Das soll nach Ansicht der Ki so nicht bleiben. „Unsere Programm hat doch schon gezeigt, dass Bedarf besteht.“

An eine Viertelmillion wagen sie gar nicht zu denken, aber der Ki geht es hauptsächlich auch darum, mit etwas größerer Sicherheit planen zu können, ohne Angst haben zu müssen, zuviel zuzuschießen. „Wir alle leisten die Arbeit ehrenamtlich, dazu sind wir gerne bereit. Aber die Stadt sollte auch wieder einen Teil dazu beitragen“. Die Ki hat im politischen Raum noch nicht vorgefühlt und hofft auf Zustimmung: „Man kann nicht einfach sagen: Ach, Kultur... Man muss akzeptieren, dass Kulturarbeit Geld kostet!“

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