Schnelles Internet für Möhnetal und Enkerbruch

WARSTEIN ▪ Das Internet-Steinzeitalter Im Möhnetal und im Gewerbegebiet Enkerbruch in Warstein geht zuende, die „weißen Flecken“ verschwinden von der Versorgungskarte. Der Internet-Provider Xite Media mit Sitz in Warstein bietet allen interessierten Internetnutzern in Gebieten, in denen keine Kabel liegen, oder nur Kabel mit heutzutage zeitlich völlig unzureichenden Übermittlungsmöglichkeiten, den Anschluss an die Moderne.

Außer dem Kundenzufluss gibt es mehrere Anzeichen, für die Anerkennung des Angebotes: auf der Homepage xite-media.de treten die Stadt Warstein und die Stadtwerke Warstein neben anderen als „freundliche Unterstützer“ auf, und die TelekommunikationsGesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) hat kein Interesse an der Versorgung möglicher Nutzer in den genannten Gebieten. „Da müssen wir nicht tätig werden, mit Xite ist doch ein Anbieter vorhanden“, meinte Christoph Hellmann, Projektleiter Breitbandausbau für den Kreis Soest in der TKG.

Die mit Fördermitteln in Millionenhöhe ausgestattete Gesellschaft überlässt das Feld Helmut Braunhardt und Gerhard Wollschläger, die hinter Xite stecken. Und das schon seit sechs Jahren. Sie haben die ganze Diskussion über die Unterversorgung im Möhnetal und im Enkerbruch aus einer Warteposition heraus beobachtet und ihr Breitband-Angebot über Richtfunk ohne großes Aufheben installiert und vermarktet. Mit eigenem Geld und in kleinen Schritten, die aber schon dazu geführt haben, dass im Möhnetal und in Warstein bereits fünf Richtfunkmasten stehen. Ein sechster kommt in einigen Wochen im Enkerbruch hinzu, und der ist eigentlich die beste Referenz für Xite: Ein im Gewerbegebiet ansässiges Unternehmen, dass in seinen Geschäften durch die langsame vorhandene Internetleitung behindert wird, stellt einen Mast auf eigene Kosten auf und kauft die Hochleistungsleitung von Xite.

„Wir wachsen langsam und investieren unsere Einnahmen komplett wieder ins Unternehmen“, verdeutlichten Braunhardt und Wollschläger gleichlautend. Sie wissen, dass die Telekom in die Gebiete keine Glasfaserkabel legt und auch die vorhandenen Kupferkabel nicht ersetzt: „Das würde einige Millionen Euro kosten“. Xite hingegen arbeitet mit Funk in einem abgesicherten Bereich, wie ihn auch Banken nutzen: „Damit überbrücken wir die letzte Meile“, so Braunhardt. Als solche werden die unversorgten Gebiete bezeichnet, an denen die „Großen“ kein Interesse haben.

Xite hingegen schon, und als nächste Orte hat der Provider Effeln, Drewer, Belecke, das Möhne-Südufer und andere Gebiete im Ausbauplan. Eine Kontaktaufnahme zum Internet-Anbieter sollte über Mail erfolgen: xite-media.de.

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