Vorstand des neuen SPD-Ortsvereins wird von zwölf Beisitzern unterstützt

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

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Der Vorstand des fusionierten SPD-Ortsvereins um den Vorsitzenden Holger Deimer.

Sichtigvor – Stärker, jünger, schlagkräftiger präsentierte sich der Vorstand des fusionierten SPD-Ortsvereins Möhnetal-Hirschberg nach der Gründungsversammlung am Freitagabend im Gasthof Schmidt. „Allein die Anzahl der Leute, die diesen Vorstand beackern wollen, zeigt schon, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, stellte der frisch gewählte neue Vorsitzende Holger Deimer angesichts der zahlreichen Mitglieder fest, die sich für einen Vorstandsposten zur Verfügung gestellt hatten.

Alle wurden einmütig gewählt, Heike Kruse und Timo Bräutigam als Stellvertreterduo für den ersten Vorsitzenden, Kerstin Rathöfer als Kassiererin und Bettina Brunstein als Schriftführerin. Unterstützt wird das Gremium von den zwölf Beisitzern Martin Biedermann, Martina Deimer, Berthold Dresbur, Uwe Feldmann, Alwin Grundhoff, Brit Harder, Dirk und Tanja Heilig, Karl Jacobs, Vera Leniger, Karin Risse-Hiegemann und Gerd Treptow. Marlies Naujoks und Hedwig Fromme fungieren als Revisorinnen. Als Delegierte zum Unterbezirksparteitag entsendet der Ortsverein Holger Deimer, Timo Bräutigam, Heike Kruse und Karin Risse-Hiegemann. Ihre Vertreter sind Karl Jacobs und Martin Biedermann.

Für den Geschäftsführer der SPD-Unterbezirke Soest und Hochsauerland, Karsten Gerlach, ist die Fusion von Ortsvereinen fast schon zur Routine geworden. Insgesamt 17 hat er in seinem Wirkungskreis aufgelöst und vier neue gegründet „Es ist also Bewegung drin und wir müssen was tun“, stellte er fest und überbrachte die guten Wünsche der Unterbezirksvorsitzenden Marlies Stotz. Nach vollendeter Fusion stellte er die Vorzüge des neuen Ortsvereins heraus: „Ihr habt Euch von einem Vorstand entlastet und Eure Schlagkraft gestärkt – geht diesen Weg gemeinsam weiter.“ Holger Deimer freute sich über den harmonischen Verlauf der Versammlung, der sicherlich der guten Vorarbeit geschuldet sei: „Ich hasse Kampfabstimmungen, bei denen man sich bis zuletzt fetzt.“

Für die Unterstützung, nicht nur im Prozess des Zusammenfindens, dankte er ausdrücklich den beiden anwesenden Pressevertreterinnen. In diesem Zusammenhang bedauerte er die angekündigte Schließung der Warsteiner Westfalenpost-Redaktion. „Richtig sauer und stinkig“ stimme ihn das Ende der Pressevielfalt und seine eigene Machtlosigkeit in dieser Sache: „Das Profitdenken der großen Firmen nimmt eben keine Rücksicht auf das, was im ländlichen Raum passiert.“

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