Verkauf von Stiftungs-Anteilen sichert Krankenhaus-Zukunft

Die Krankenhaus-Stiftung hat ihre Anteile verkauft.
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Die Krankenhaus-Stiftung hat ihre Anteile verkauft.

Warstein - Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung der Warsteiner Hospital-Bruderschaft wurde am Dienstagabend einem Verkauf der Anteile der Stiftung Krankenhaus Maria Hilf Warstein am Krankenhaus Maria Hilf an den schwedischen Investor Altor Equity Partners einstimmig zugestimmt. Die Deutsche KlinikUnion (DKU) und Dr. Gunnar Stammen bleiben nicht nur Gesellschafter, sondern sind auch weiterhin für das Management des Krankenhauses verantwortlich.

„Für Mitarbeiter, Patienten und Dienstleister ändert sich durch die neue Gesellschafterstruktur nichts, alle bestehenden Verträge bleiben unverändert erhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

DKU und die Stiftung hatten den Transfer über mehrere Monate vorbereitet. Peter Krämer, Vorsitzender der Stiftung, erläutert, was in den Verhandlungen erreicht wurde: „Altor verpflichtet sich, den Standort Maria Hilf über die nächsten fünf Jahre zu sichern. 

Gleichzeitig sichert der neue Gesellschafter den Investitionsplan für das Krankenhaus Warstein wirtschaftlich ab und verpflichtet sich, die bestehenden Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie weiter zu stärken. 

Die Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie die bestehenden Vergütungssysteme bleiben erhalten und werden -soweit betriebswirtschaftlich vertretbar- verbessert. Damit bleibt das Krankenhaus Maria Hilf als unverzichtbarer Teil der Infrastruktur für Warstein langfristig erhalten.“

Bereits vor einem Jahr hatte die Bruderschaft entschieden, gemeinsam mit der DKU einen Investor zu suchen, der den Bestand des Krankenhauses in Warstein langfristig sichern kann. Dank dieses neuen Investors können die für die nächsten fünf Jahre geplanten Investitionen nun sicher umgesetzt werden. 

„Wir sind froh, mit Altor einen Investor gefunden zu haben, der die Erfolgstory des Krankenhauses mit uns gemeinsam weiter vorantreiben will“, sagt Dr. Armin Wurth, geschäftsführender Gesellschafter der DKU. „Die anstehenden Investitionen in die Modernisierung des OP-Traktes und der Komfortstation sowie der Umzug des MVZ Warstein in neue Räumlichkeiten sind dabei wichtige Meilensteine“, so Wurth weiter.

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