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„Unser Dorf hat Zukunft“: Heute fällt Entscheidung, Allagener hoffen aufs Treppchen

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Von: Alexander Lange

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Manfred Weretecki (links) während der Bereisung auf dem Weg zum Skywalk im Gespräch mit Stadtmarketing-Leiter Jeroen Tepas. Heute findet die Prämierung in der Schützenhalle in Altenmellrich statt.
Manfred Weretecki (links) während der Bereisung auf dem Weg zum Skywalk im Gespräch mit Stadtmarketing-Leiter Jeroen Tepas. Heute findet die Prämierung in der Schützenhalle in Altenmellrich statt. © Alexander Lange

Am heutigen Mittwoch, 1. Juni, fällt in Altenmellrich die Entscheidung, wer den „Unser Dorf hat Zukunft“-Wettbewerb im Kreis Soest gewinnt. Allagen macht sich Hoffnungen, Jurymitglied Manfred Weretecki spricht über die Bereisung.

Allagen/Altenmellrich – Die vergangene Nacht dürfte der eine oder die andere Allagenerin vermutlich etwas unruhiger geschlafen haben. Mit Spannung erwartet das ganze Dorf die „Unser Dorf hat Zukunft“-Preisverleihung am heutigen Mittwochnachmittag um 17 Uhr in der Schützenhalle in Altenmellrich. Am Freitag, 13. Mai, hatte die Bewertungsjury das Dorf im Möhnetal bereist, sich zwei Stunden über Skywalk, Lernort, Haus Dassel und Co. informieren lassen. Nun steht die Entscheidung an. 2017 wurde es Platz zwei, winkt nun Platz eins?

Ulrich Cordes, der beim Rundgang noch gemeinsam mit Siggi Kutscher durch das Programm führte, wird am heutigen Mittwoch nicht zugegen sein können. Er ist beruflich in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz unterwegs: „Aber wir sind vom Team alle positiv gestimmt. Ich glaube, dass wir gut rübergebracht haben, was wir vorweisen können.“ Es sei natürlich anstrengend, immer auf die Zeit achten zu müssen, weil der Verzug beim vergangenen Mal 2017 die entscheidenenden Punkte gekostet hatte: „Aber letztlich hat es geklappt. Und wir hatten mit den Projekten einiges vorzuweisen, wir haben kleine Alleinstellungsmerkmale.“

Trotzdem sei das Rennen offen, „die Erwartungshaltung geht in Richtung Treppchen“. Noch am Abend der Bereisung habe man alles Revue passieren lassen, und auch dort sei die Stimmung gut gewesen: „Die Gruppe wird mit positiver Stimmung nach Altenmellrich reisen.“

23 von 25 Dörfern bereist

Auch der Sichtigvorer Manfred Weretecki (Die Linke) war Teil der diesjährigen Bewertungsjury, kümmerte sich in einer Dreiergruppe um das Thema Grüngestaltung. Von den 25 Dörfern bereiste Weretecki 23 und freute sich natürlich, dass mit Allagen auch ein Ortsteil der Stadt Warstein dabei war: „Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal in der Jury dabei. Auch wenn es anstrengend war, wenn man an manchen Tagen drei oder vier Dörfer hintereinander bereist hat, hat es wirklich Spaß gemacht.“

Themen wie Hecken, Baumbepflanzung, Alleen und Vorgärten nahm Weretecki unter die Lupe – „und ob es zum Beispiel viele Schottergärten gibt, so etwas gibt dann natürlich Minuspunkte“. Auch wenn es schwierig sei, die Dörfer in Punkte-Raster einzuordnen, bekomme man da doch „mit der Zeit einen Blick für“, so Weretecki; „Und es macht natürlich einen Unterschied, wenn beispielsweise bei Dörfern mit 150 Einwohnern fünf Leute oder das halbe Dorf dabei sind und sich präsentiert.“ Einige Dörfer, die er schon vorher kannte, habe er noch einmal neu kennengelernt, auch die Arbeit in der Bewertungsjury habe gut funktioniert.

In Allagen habe ihm der außerschulische Lernort in den Möhnewiesen besonders gefallen, mehr will er aber nicht verraten: „Ich kann aber grundsätzlich sagen, dass ich von einigen Dörfern wirklich angenehm überrascht wurde. Was dort auf die Beine gestellt wurde, auch von den Kindern, war wirklich klasse.“

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