Suttroper Künstler Ralf Grimm stellt im Kupferhammer aus

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Eine Retrospektive seiner Kunst aus den vergangenen 30 Jahren mit dem Titel „Abstrakt bis Pop Art“ zeigt der Suttroper Künstler Ralf Grimm im Haus Kupferhammer.

Warstein -  „Abstrakt bis Pop Art“ lautet der Titel der kommenden Ausstellung im Museum Haus Kupferhammer, die am Sonntag, 21. Januar, um 11 Uhr mit einer Matinée eröffnet wird.Sie zeigt einen Rückblick auf das 30-jährige künstlerische Schaffen des Wahl-Suttropers Ralf Grimm, der sich mit dem eigenen Atelier an der Kallenhardter Straße einen Traum erfüllte, mit dem er nach eigenem Bekunden „sehr glücklich“ ist.

„Es ist das erklärte Ziel unseres Vereins, immer wieder heimische Künstler zu gewinnen, die in den Räumlichkeiten des Haus Kupferhammer ihre Werke ausstellen möchten“, sagte Bernhard Enste vom Verein der Freunde und Förderer. Der Tipp eines Suttropers führte Enste zu Ralf Grimm, bei dem er direkt ein offenes Ohr und großes Interesse fand. So war eine Ausstellung schnell beschlossene Sache.

Ralf Grimm wurde in Duisburg geboren. Sein Vater war ein „moderner Fotograf“, so dass der Junior schon früh Kontakt zur Kunst bekam und selbst großes Interesse entwickelte. „Im Ruhrgebiet kam ich schnell in Verbindung mit der Subkultur und war Mitbegründer der ersten niederrheinischen Punkband.“ Ebenso wie das künstlerische Schaffen gehört die Musik zu seinem Leben. So finden in seinem Suttroper Atelier auch regelmäßig kleine Konzerte statt, bei denen er selbst in die Saiten greift oder Bands eine Plattform bietet. Nach seinem Umzug 1988 nach Hamm fand er Anschluss an die Künstlergruppe „Traum A“, nahm an Seminaren teil und begann, abstrakt und großformatig zu malen. In der Kulturwerkstatt hielt er lange Jahre ein Atelier.

Irgendwann stieg dann das Interesse daran, „mal etwas Strukturiertes“ zu machen. Durch Zufall stieß er auf die Stilrichtung Pop Art. Besonders die großen amerikanischen Pop Art-Künstler beeinflussten sein Schaffen. „Schon da habe ich versucht, Pop Art und großformatige abstrakte Kunst zu verbinden.“ Wo sich schließlich der Kreis schließt zum Ausstellungstitel.

Im Laufe der Jahre entstanden so unzählige Werke von kleinen Installationen, zu größeren Objekten, Malereien in allen Formaten. „Ich muss das einfach machen, um mich ausdrücken zu können“, erklärt Grimm. Als Ergotherapeut arbeitet Grimm seit sechs Jahren an den LWL-Kliniken und findet in der Kunst seinen Ausgleich.

Seine Kunst ist ein Spiegelbild seiner Seele und enthält immer auch politische oder sozialkritische Elemente – „aber nie zu plakativ“.

„Wir freuen uns auf eine interessante Ausstellung“, erklärte Bernhard Enste.

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