Am Orthagen in Suttrop:

Suche nach Altlasten auf ehemaligem  Deponiegelände abgeschlossen

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Die Suche nach Altlasten auf ehemaligen Deponiegelände am Orthagen in Suttrop ist abgeschlossen.

Suttrop - Drei Tagen lang haben Mitarbeiter der Kleegräfe Geotechnik GmbH auf einem ehemaligen Deponiegelände am Orthagen in Suttrop Bohrungen durchgeführt. Im Auftrag des Kreisumweltamtes werden die Bohrkerne darauf untersucht, ob von Altlasten eine Gefährudung für das Grundwasser ausgeht.

Bis 1984 war der ehemalige Steinbruch als Bauschuttdeponie genutzt worden, laut Abteilungsleiter Alfons Matuschek war das Grundstück aber auch als „wilde Müllkippe“ für Haus- und Sperrmüll genutzt worden. Bereits im Jahr 2016 waren Bohrungen vorgenommen worden, damals drangen die Stangen aber nur bis in eine Tiefe von etwa sechs Metern vor. 

Bekannt ist aber, dass die Deponie eine Stärke von etwa 20 Metern hat. Im Kreis Soest sind etwa 950 Altlasten bekannt, von denen etwa 60 Prozent bereits untersucht worden seien. Jedes Jahr würden etwa 15 Flächen untersucht. Dabei handelt sich außer um ehemalige Deponien auch um stillgelegte Industrieflächen. In Warstein muss im Frühjahr der Boden eines ehemaliges Asphalt-Mischwerk versiegelt werden, weil Schadstoffe ausgewaschen werden könnten. Mit den Ergebnissen der Probebohrungen am Orthagen sei in etwa zwei bis drei Monaten zu rechnen. Würde die Laboranalyse aber Hinweise auf Schadstoffe geben, werde sofort reagiert.

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