„Spuren des Lichts“ bringen 9000 Euro für Bürgerstiftungen

Reiseliteratur und Naschwerk gab es als Dank an Walter und Martina Thill für ihr Engagement von Christoph Buerdick und Klaus Wehmeyer.
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Reiseliteratur und Naschwerk gab es als Dank an Walter und Martina Thill für ihr Engagement von Christoph Buerdick und Klaus Wehmeyer.

WARSTEIN - „Die Resonanz war ein Stück weit höher als bei anderen Ausstellungen.“ Nicht nur Volksbank-Prokurist Christoph Buerdick hatte offensichtlich Gefallen an der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung „Spuren des Lichts“ der in Hirschberg lebenden Künstlerin Martina Thill gefunden. Und das große Interesse lässt sich auch messen.

Von Jens Hippe

Nicht in Besucherzahlen in der bank galerie der Volksbank. In Euro. Denn acht der 24 Thill-Werke haben gegen Geldspenden den Besitzer gewechselt. Für insgesamt fast 9000 Euro, die zu 60 Prozent an die Bürgerstiftung Hellweg-Region und zu 40 Prozent an die Bürgerstiftung Hirschberg gehen.

„Sie hat viel Gutes erlebt in ihrem Leben und möchte das in dieser Form zurückgeben“, schilderte Klaus Wehmeyer, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hellweg-Region, gestern die Beweggründe der Künstlerin, ihre Bilder für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Die grobe Richtung des Verwendungszwecks hat Martina Thill selbst vorgegeben.

„Es soll eingesetzt werden für Jugendliche, Bildung und Erziehung“, berichtete Wehmeyer. Bei der Bürgerstiftung Hellweg-Region wird das Geld zur Unterstützung von Migrations- und Flüchtlingskindern eingesetzt. Die Bürgerstiftung Hirschberg hat sich dagegen noch nicht auf einen Verwendungszweck festgelegt. „Wir werden schon was passendes finden“, erklärte Christoph Buerdick, der auch Stiftungsratsvorsitzender der Hirschberger ist.

Gemeinsam bedankten sich Buerdick und Wehmeyer bei der Künstlerin für ihre Unterstützung. Und das nicht wie üblich mit einem großen Blumenstrauß, denn an dem hätte Martina Thill wegen ihres bevorstehenden Spanien-Urlaubs nur kurz Freude gehabt. „Wir haben nach einer Alternative gesucht“, sagte Wehmeyer und übergab Reiselektüre und Naschwerk. „Ich freue mich, dass ich hier ausstellen durfte“, ist Martina Thill glücklich, dass die Volksbank ihr die Möglichkeit gegeben hatte, ihre Bilder und Skulpturen zu präsentieren.

„Ich hätte von mir aus nie eine Ausstellung gemacht“, hatten Freunde ihr den Anstoß gegeben. „Dann habe ich mir ein Konzept gesucht“, erinnert sie sich. Dann begann sie zu malen – drei Jahre lang, bis ihre Ausstellung komplett war.

Die seit 1999 in Hirschberg lebende Künstlerin freut sich darüber, dass sie sich mit ihrer Kunst auch sozial engagieren kann: „Jeder sollte tun, was er kann. Der eine malt, der andere nimmt die Spitzhacke in die Hand.“ „Das ist nachahmenswert“, meinte Klaus Wehmeyer.

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