Eisengießer, Treise-Kapelle, Gaststätte Bohnenburg und Flötenspieler

Sockel für Schwibbogen mit vier weiteren Suttroper Motiven

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Detlef Schmidt, Bernie Meyer, Initiator Klaus-Peter Lange und Ansgar Knülle vom Heimatverein Suttrop stellten den neuen Sockel zum Schwibbogen vor.

Suttrop - Der Sockel für den Suttroper Schwibbogen ist fertig und kann ab sofort bestellt werden. Am Freitag stellten Ansgar Knülle, Bernie Meyer, Detlef Schmidt und Initiator Klaus-Peter Lange vom Heimatverein den Prototypen vor. „Wir haben ihn erst heute Morgen erhalten und bekommen in den nächsten sechs Wochen die erste Lieferung“, erklärte der Vorsitzende Ansgar Knülle.

Dank des Einsatzes von Klaus-Peter Lange, der das Projekt geleitet und angeschoben habe, verfügen auch die Suttroper über einen schönen Lichterbogen mit heimatlichem Bezug. „Die Idee dazu gab es schon viele Jahre“, erklärte Lange. „Durch meine regelmäßigen Besuche in der JVA Werl war mir bekannt, was dort alles hergestellt werden kann. Da kam mir die Idee zu einem Suttroper Schwibbogen.“ Bis zur Umsetzung dauerte es dann zwar noch ein Weile, aber bereits seit einem Jahr ist nun der Suttroper Schwibbogen erhältlich. Und wurde von der Bevölkerung auch bereits sehr gut angenommen.

Da lag es nahe, dass es im Nachgang auch einen Sockel dafür geben musste. So setzte sich Lange hin und machte Fotos und Entwürfe, Zeichnungen wurden erstellt. Die Suttroper Eisengießer, die Treise-Kapelle, der Gasthof zur Bohnenburg und der Flötenspieler an der Steinrücken-Quelle sollten dargestellt werden. Eine Mitarbeiterin der Beschäftigungstherapie in der JVA nahm sich des Entwurfs an und ließ sofort ein Bauteil errichten.

Nach zwei Entwürfen, mit denen der Initiator noch nicht zufrieden war, bekam der dritte Entwurf schließlich den Zuschlag. „Es mussten nur noch kleine Korrekturen gemacht werden“, erläuterte Lange. „Wir haben an Feinheiten und an der Isometrie gearbeitet.“

Perspektivisch ist der Sockel so gebaut, dass die Höhe in etwas dem Fensterrahmen entspricht, so dass der Schwibbogen von außen komplett sichtbar ist. Im Raum sind die vier Elemente des Sockels im Sitzen optimal sichtbar. Sind die Bilder im Schwibbogen im Fräsverfahren entstanden, wurden die Motive im Sockel gelasert.

Der Schwibbogen ist 600x340x70 Millimeter groß und kann zum Preis von 45 Euro erworben werden. Der dazu passende Sockel hat Abmessungen von 630x105x100 Millimeter und kostet 24 Euro. In der Suttroper Apotheke steht ein Original-Exemplar zur Ansicht bereit. 

Bestellungen werden ab sofort unter Telefon 0172-2419042 oder per Mail an sutsockel@ falan.de entgegengenommen.

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