Schützenfest Sichtigvor „als tolles Zeltfest feiern“

Der neue Jungschützenkönig André Schütte durfte beim Buschaufsetzen helfen.

Sichtigvor - Sichtigvor schreibt Geschichte! In seinem Grußwort zum Schützenfest 2016 verweist der Oberst der Schützenbruderschaft St. Georg, Thomas Schulte, auf die außergewöhnlichen Umstände, die das Hochfest in der Zeit vom 30. Juli bis zum 1. August begleiten werden: „Aufgrund der Flüchtlingsbelegung von unserem Haus Teiplaß werden wir nach Jahrzehnten wieder in einem Zelt feiern.“ Diese „große Herausforderung“ habe dem Vorstand bereits im Vorfeld viele Überlegungen und Anstrengungen abverlangt. Schulte: „Jetzt liegt es an der Bevölkerung, ein tolles Zeltfest zu feiern.“

Aufgrund der neuen Situation verändert sich der Festablauf lediglich am bevorstehenden Samstag geringfügig. So treten die Kompanien zum Kirchgang am Kreuzberg bereits um 16.15 Uhr im Festzelt an der Fritz-Joseph-Straße an. Das Schützenhochamt beginnt, in Absprache mit dem Pastoralverbund, dann um 17 Uhr. Nach der Jubilarehrung um 18.45 Uhr steigt um 20 Uhr der erste von insgesamt drei Festbällen im Zelt auf dem Busparkplatz der Firma Quente.

Dass die Aufbauarbeiten aus organisatorischen Gründen erst am heutigen Mittwoch beginnen können, ist laut Schulte nicht optimal. „Wir müssen in der Kürze der Zeit noch einiges bewältigen.“ Wie Bänke und Tische platzieren? Welche Dekoration wo anbringen? Das alles sind Fragen, die erst beantwortet werden können, wenn das Drumherum steht. Unter dem Strich ist der Oberst jedoch zuversichtlich, dass „alles rund läuft“.

Sowohl die amtierenden Regenten Regina und Christian Scobel mit Jungschützenkönig André Schütte, als auch die noch zu ermittelnden neuen Majestäten, werden als „Zeltkönige“ in die Annalen der Bruderschaft eingehen.

Zum Abschluss eines „aufregenden und intensiven“ Jahres freut sich das „alte“ Königspaar nun auf ein „wohl einzigartiges Zeltschützenfest“. Bei aller Vorfreude fragen sich die Scobels aber auch, wo bloß das vergangene Jahr geblieben ist.

Begonnen hatte es mit ihrem doch sehr überraschenden Amtsantritt: „Plötzlich Königspaar – nichts vorbereitet – herzlichen Glückwunsch!“

Doch zum Glück sei auf viele freiwillige Helfer Verlass gewesen. „Sie haben uns durch ihren spontanen Einsatz den perfekten Start ins Königsjahr leicht gemacht.“

Ganz speziell bedanken sie sich bei einem „phänomenalen und charmanten“ Hofstaat für die Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen im Jahresverlauf, und das immer in bester Feierlaune.

Seinen Nachfolgern will das amtierende Königspaar am Montagmorgen, ab 10 Uhr, auf der Vogelwiese im Haselfeld kräftig die Daumen drücken: „Damit der Derbysieger mit zielsicherem Auge und einer ruhigen Hand nicht allzu lange leiden muss.“ - is

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