Warstein, Suttrop und Belecke fusionieren

Am Samstag verschmelzen drei SPD-Ortsvereine zu einem

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Bernd Schauten, SPD-Fraktionsvorsitzender, Bettina Brunstein, stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende, Doris Raeder-Flaig, Kassiererin, und Holger Deimer, Vorsitzender des Stadtverbandes.

Belecke - Die SPD-Ortsvereine aus Warstein, Suttrop und Belecke werden am 8. Dezember fusionieren. Dies entspreche dem Wunsch der Mitglieder, die diesen Auftrag an den Vorstand in Auftrag gegeben haben, so der erste Vorsitzende der Stadtverbandes Warstein Holger Deimer in der Sitzung am Mittwoch.

Doch zunächst verlas die stellvertretende Vorsitzende Bettina Brunstein den Jahresbericht des Vorstandes. Die letzte Sitzung des SPD-Stadtverbandes lag schon lange zurück. Sie begründete dies mit den Landtags- und Bundestagswahlen im Jahr 2017. Hier seien alle Mitglieder im Stadtgebiet sehr aktiv gewesen.

„Alle haben sich engagiert, Spitzenpolitiker wurden eingeladen und unzählige Diskussionen in allen Ortsteilen geführt“, erklärte sie und bedankte sich bei den Mitgliedern. Letztendlich habe es für den heimischen Politiker Wolfgang Hellmich gereicht, er vertrete seit 2017 die Interessen der SPD im Deutschen Bundestag, berichtete sie erfreut.

Seitens der SPD-Mitglieder im Stadtgebiet kam das Bedürfnis hoch, sich zusammenzuschließen. „Es wurde die Frage gestellt: Wie geht das? Und hat der Unterbezirk Erfahrungen damit? Diese und weitere Fragen haben wir gestellt“, erinnerte Brunstein die Genossinnen und Genossen an den Verlauf. Sie schlugen Lösungen vor, befragten die Mitglieder und führten viele Diskussionsrunden. Schon am morgigen Samstag, 8. Dezember, ist es weit. Der Ortsverein Warstein-Suttrop-Belecke wird gegründet. Am 15. Januar 2019 wird in einer Mitgliederversammlung der Ortsverein Möhnetal aufgelöst und einige Tage später der neue SPD-Ortsverein Möhnetal-Hirschberg gegründet. „Dann besteht der SPD-Stadtverband nur noch aus zwei Ortsvereinen und die Zusammenarbeit wird uns gelingen“, ist sich Bettina Brunstein sicher.

Bernd Schauten, SPD-Fraktionsvorsitzender im Warsteiner Stadtrat, berichtete über die Arbeit. Erst vor einigen Tagen habe man in einer Klausurtagung sehr intensiv über den Haushalt der Stadt Warstein beraten. Es gelte immer noch die Haushaltsicherung, und wenn alle gut gelinge, dann könne man es bis 2021/2022 geschafft haben, berichtete er. Der Bereich Forst und Wald sei immer eine gute Einnahmequelle gewesen, aber nach diesem trockenen Sommer habe sich der Borkenkäfer in den heimischen Wäldern so stark verbreitet, dass der Haushalt in der Stadt Warstein in den nächsten zwei Jahren gefährdet sei, führte Schauten aus.

Hinzu käme noch die Investitionen in die zwei neue Feuerwehrhäuser in Warstein und Belecke und die Sanierung des Rathauses. Auch habe sich die SPD dafür eingesetzt, dass die Straßenanwohner die Straßenbaukosten nicht übernehmen sollten, dieser Vorschlag sei aber von der CDU-Landesregierung zunächst abgelehnt worden, meinte Schauten.

Die Genossen des Stadtverbandes seien zuversichtlich, dass alle weiter gut zusammenarbeiten werden. „Dass wünsche ich mir und bin mir ganz sicher, dass wir es auch schaffen“, schloss SPD-Stadtverbandsvorsitzender Holger Deimer den Stadtparteitag.

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