Rewe-Kaufpark in Warstein-Sichtigvor öffnet im September

Nur kurze Verzögerung bei Umbau

Sichtigvor – Ganz hat es nicht geklappt mit der Wiedereröffnung des Rewe-Kaufparks an der Fritz-Josephs-Straße in Sichtgvor im August, aber nach jetzigem Stand soll das Personal ab Mitte September auf Kunden warten.

„Das hatte mit den Planungen des Mieters zu tun“, sagt Jürgen Kramp, Geschäftsführer der BelMo Portfolio GmbH mit Sitz in Monheim, die die Gewerbeimmobilie gekauft hat und umbauen lässt. Entsprechend den Wünschen der Rewe Dortmund SE & Co. 

Aus der Pressestelle des Unternehmens hieß es: „Zukünftig wird der modernisierte Markt in der Möhnestraße noch kundenfreundlicher gestaltet und bietet den Menschen in Warstein-Sichtigvor mit einem umfassenden, abwechslungsreichen Sortiment auf einer erheblich erweiterten Verkaufsfläche noch mehr Frische, Vielfalt und Kundenservice. Nach der Modernisierung des Objektes ist eine Eröffnung etwa Mitte September geplant“.

 Im vergangenen Jahr hatte die Invest-Gesellschaft BelMo die Immobilie übernommen und den Bauantrag für die Erneuerung gestellt. Dazu war ein Beschluss des Bauausschusses notwendig, weil ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden musste. 

Es geht um eine Flächenerweiterung von 220 Quadratmetern auf dann 1307 Quadratmetern, eine „zeitgemäße Größenordnung“ wie es im Antrag hieß. Nach den Umbauarbeiten wird der bisher separat erreichbare Getränkemarkt in den Markt integriert sein, die Fassade wird angepasst an die neue Corporate Identity (Außendarstellung) von Rewe. 

Durch die Baugenehmigung wird genau festgelegt, welche Sortimente in welcher Größenordnung angeboten werden dürfen in dem Geschäftsumfeld, zu dem bereits Aldi, Lidl und demnächst auch ein Müller-Drogeriemarkt gehören, der sich derzeit im (Um-)bau befindet in einer früheren Fahrzeug- und Lagerhalle. 

Für den Rewe-Kaufpark bedeutet das, auf zusammen maximal 17 Quadratmetern dürfen Tiernahrung, Pflanzenpflege- und Düngemittel sowie Lampen und Leuchten angeboten werden, 19 Quadratmeter sind die gemeinsame Obergrenze für Produkte aus den Bereichen Kleidung, Bücher, Spielwaren, Babyartikel und Haushaltswaren. 

Maximalflächen für Schnittblumen sind vier Quadratmeter, für Schreibwaren vier Quadratmeter, für Zeitschriften sechs Quadratmeter, für Apothekerwaren und Drogeriewaren jeweils 20 Quadratmeter. Die Anzahl der Parkplätze wird um zwei Dutzend erhöht. 

Nach Fertigstellung kann auf drei Seiten rund um das Gebäude geparkt werden. Mit der Erweiterung soll es im Außenbereich auch grüner werden, zumal auf dem Gelände bislang fast keine Grünflächen vorhanden sind, Deshalb wurde dem Investor zur Auflage gemacht, pro fünf Stellplätze jeweils einen Laubbaum zu pflanzen.

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