Von der Psychiatrie-Enquète bis hin zur Ambulantisierung

Die Betriebsleitungen und Personalräte der Warsteiner LWL-Einrichtungen gratulierten den Jubilaren und verabschiedeten sich von den Neu-Ruheständlern des Jahres 2015.

Warstein -  Gemeinsam können sie auf mehr als 800 Dienstjahre zurückblicken: Großen Dank für ihr langjähriges Engagement zollten die Warsteiner Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) jetzt allen Jubilarinnen und Jubilaren des vergangenen Jahres. In festlichem Rahmen wurden die Beschäftigten der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt sowie des LWL-Pflegezentrums und des LWL-Wohnverbunds Warstein ausgezeichnet, die seit 25 oder sogar bereits seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst tätig sind. Worte des Dankes und der Anerkennung gab es weiterhin für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Jahr 2015 in den Ruhestand getreten sind und nun verabschiedet wurden.

„Wir wissen Ihrer aller Leistung zu ermessen und hoffen, dass Sie Ihren Arbeitsplatz als positiv und wertvoll erlebt haben“, würdigte der Ärztliche Direktor Dr. Josef Leßmann im Namen der Betriebsleitungen das Engagement der Jubilare und Neu-Ruheständler. Dabei seien vielfältige Herausforderungen zu stemmen gewesen: Von den Auswirkungen der Psychiatrie-Enquète, die 1975 zum Tragen kam, über diverse neue Verordnungen bis hin zur heutigen zunehmenden Ambulantisierung in der Psychiatrie. „Wir haben dadurch Verbesserungen und Leistungs-Erweiterungen erreicht“, betonte Dr. Leßmann und zog frei nach einem Lied der Gruppe „Pur“ das Resümee: „Wir sind immer noch gut da.“

Da Heidi Keuper, Vorsitzende des Personalrats, selbst für 40-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt wurde, überbrachte Judith Rechlin die Glückwünsche der Personalräte. Humorvoll blickte sie auf Ereignisse der Jubiläumsjahre 1975 und 1990 zurück und schlug eine Brücke in die Gegenwart. Besonders stellte sie das Engagement der ausgezeichneten Mitarbeiter und den Wert ihrer Leistungen heraus, den sie mit Worten von Nelson Mandela verdeutlichte: „Weil ihr das Leben anderer verbessert habt.“

Durch das Programm führte Doris Gerntke-Ehrenstein, Leiterin des LWL-Wohnverbunds Warstein. Zu den Höhepunkten der Feier zählte der Auftritt des Münsteraner Improvisationstheaters „Impro 005“, das mit originellen und zuweilen skurrilen Ideen für Begeisterung sorgte.

Folgende Warsteiner Jubilare wurden für 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt: Bernhard Hassel, Christine Hassel, Doris Kalle, Ursula Schulte-Velthaus (alle LWL-Klinik), Heidi Keuper (LWL-Pflegezentrum) und Willi Siebrecht (LWL-Wohnverbund).

Ihr silbernes Dienstjubiläum feierten: Dirk Bogdanski, Elvira Haarhoff, Gaby Hagemann, Gustav Niggemann, Dagmar Peitz, Reinhard Rinschede, Annette Schrewe, Bettina Schröer, Eva Süßenbach, Sabine Wennemann, Cornelia Wilms (LWL-Klinik), Karin Bigge, Elisabeth Eickel, Dietmar Görsmeier, Jutta Kerkhoff, Ralf Neuhaus, Doris Prothmann, Birgit Rafalcik (LWL-Pflegezentrum), Annette Cramer, Margit Michels, Hedwig Radczewill, Anja Sauer, Elisabeth Schulte und Karla Seehausen (LWL-Wohnverbund).

In den Ruhestand verabschiedet wurden: Gertrud Albers, Norbert Becker, Bärbel Blank, Heinz Bleidick, Ankica Eickhoff, Reinhard Joangieseker, Annegret Rhoden, Christiane Richter (LWL-Klinik), Edeltraud Grabowski, Bernardina Heise, Bernadette Klöer, Brigitte Koch, Antonia Sauerwald, (LWL-Pflegezentrum), Markus Freudenberg und Wolfgang Krause (LWL-Wohnverbund).

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