Verfahren in Gang gesetzt

Bauanträge für 15 Windräder gestellt

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Projekt-Ingenieur Lasse Tigges von der Paderborner „WestfalenWIND“ gab die 45 Aktenordner ab,

Möhnetal/Soest. Die Projektbetreiber der „Windpark Rennweg GmbH“ haben ihre Ankündigung wahr gemacht: Gestern Morgen reichten sie im Soester Kreishaus die Bauanträge für 15 Groß-Windrädern ein. Damit hat das umfangreiche Verfahren begonnen, an dessen Ende entweder eine Genehmigung oder die Ablehnung steht. Letzteres könnte als Grundlage für eine Klage dienen.

45 prall gefüllte Aktenordner mit Gutachten, Stellungnahmen, Plänen und Typenprüfungen hatten die Vertreter der Projektgesellschaft und der sie unterstützenden Paderborner WestfalenWind dabei, als sie die Antragsunterlagen in der für Projekt nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz zuständigen Genehmigungsbehörde einreichten. Das bedeutet den Start des Genehmigungsverfahrens, bei dem es auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung geben wird.

Dabei handelt es sich um 15 Verfahren, die jeweils unabhängig voneinander durchgeführt werden müssen. Die genauen Standorte haben die Antragsteller aufgeführt. Fast an allen Standorten können sie sogar einen Abstand von mindestens 1500 Metern zum nächsten Wohnhaus einhalten. Dieser Wert war zuletzt immer wieder als Anhaltspunkt gefordert worden.

Gebaut werden sollen Siemens- Windräder des Typs SWT-142. Sie haben eine Nabenhöhe von 165 Meter und einen Rotor-Durchmesser von 142 Metern. Damit erreichen sie in der Spitze eine Höhe von 236 Meter. Die Windkraft-Gegner verweisen darauf, dass damit der 157 Meter hohe Kölner Dom weit überragt wurde – somit im Arnsberger Wald auch der Stimm Stamm-Fernsehturm mit seinen 158 Metern. Am höchsten Punkt des Geländes im Wald zwischen Allagen und Hirschberg würde die Spitze eines Windrades damit eine Höhe von rund 620 Metern erreichen.

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