"Prinzessin Samira und das Geheimnis des roten Dschin"

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Prinzessiin Samira und das Geheimnis des roten Dschin

BELECKE -  Andächtige Stille während der Aufführung, begeisterter Applaus nach der Schlussszene: Mehr als 1 000 Mädchen und Jungen verfolgten am Donnerstag in den vier Vorstellungen – drei für Schulen und Kindergärten am Vormittag, eine öffentlich am Nachmittag – die Darbietung des Belecker Laienspiels unter dem Titel „Prinzessin Samira und das Geheimnis des roten Dschin“. In dem von Heiner Maas geschriebenen Theaterstück werben drei Herrscher um die Liebe und Gunst der jungen Prinzessin – neben einem heimlichen Verehrer...

Aufgeregt waren die Grundschüler, als das Licht aus und der Vorhang der Bühne aufging und Kalif Osman der Weise (Dirk Scheppelmann) auf seinem Thron zu sehen war. Dieser hat vier Töchter, die von der Erzieherin Inshallah Khadija (Jill-Marie Brogner) erzogen werden: Prinzessin Melek (Priska Leifert), Prinzessin Sheyrin (Vivian Stark), Prinzessin Elenya (Vera Stemper) und Prinzessin Samira (Nina Römer). Nun sucht er für seine älteste Tochter Samira einen Ehemann und beschließt, jedem der drei Bewerber eine Aufgabe aus seinem großen, goldenen Buch mit dem Titel „Unglaubliche Dinge zwischen Himmel und Erde“ zuzuteilen. Wer die Aufgabe richtig erfüllt, sei auch der richtige Ehemann für Samira. Der viel zu alte Sheik Faisal Kahn (Mike Römer) hat die Aufgabe, einen herzförmigen Rubin zu finden. Der von sich und seiner Schönheit überzeugte Emir von Smaragd (Marco Gerte) muss eine goldene Rose mitbringen, die ewig blüht. Und der gefürchtete, aber viel zu junge Prinz Jamal (Karim Houizi) soll ein Spinnennetz finden, welches alle Sachen hält und nur zerreißt, wenn die Liebe zweier Personen zerbricht. Doch die drei bleiben nicht alleine: Rachid (Patrick Görger), der Lieblingsdiener des Kalifen, schleicht sich hinterher.

"Prinzessin Samira und das Geheimnis des roten Dschin" - Belecker Laienspiel

"Prinzessin Samira und das Geheimnis des roten Dschin" - Belecker Laienspiel

Auf dem Markt suchen alle Bewerber Hilfe für ihre Aufgabe. Die Blumenhändlerin (Theresa Rellecke) zeigt Emir von Smaragd den Weg zu der goldenen Rose. Der Fischer (Benedikt Stark) erklärt dem Prinzen Jamal, wie er zum gewünschten Spinnennetz kommt. Und der Juwelier (Tim Heutger) erzählt Sheik Faisal Kahn, wo sich der Rubin befindet. Während sich Prinz Jamal auf den Weg in den Wald macht, um sich dort von der „Großmutter aller Spinnen“ (Celina Maas) eines ihrer starken Netze spinnen zu lassen, trifft Sheik Faisal Kahn auf den „Geist vom Wolkenberg“ (Heiner Maas) und tauscht in einer Höhle Säbel, goldenen Ring und seine Schuhe gegen den herzförmigen Rubin. Emir von Smaragd macht es sich ganz einfach, er lässt noch auf dem Markt von der Goldschmiedin (Linda Ebers) eine goldene Rose herstellen.

Somit haben alle Bewerber ihre Aufgabe erfüllt und gehen zusammen in den Palast des Kalifen Osman, um ihm stolz die Gegenstände zu präsentieren. Der Diener des Sheik Faisal Kahn (Mats Krueger) zeigt ihm den großen und schweren Rubin. Das starke Spinnennetz wird von Prinz Jamals Diener (Fabian Stark) vorgestellt. Und die goldene Rose von Emir von Smaragd legt sein Diener (Lars Hense) vorsichtig ebenfalls vor den Thron. Als der Kalif und sein Großwesir Fares al Farouk (Gregor Ebers) über den „Sieger“ beraten, stürmt Prinzessin Melek, die jüngste Tochter des Kalifen, in den Palast: Sie hat ein riesengroßes Rubinherz vor Samiras Zimmerfenster gefunden. Und nicht nur das hat der „geheimnisvolle rote Dschin“ dort abgelegt...

Weitere Mitwirkende sind die Tänzerinnen Livia Brackwehr, Linda Ebers, Sabine Feller, Ida Friederizi, Anna Hillebrand, Christina Krieger, Nale Krueger, Marie Petrasch, Maike Kußmann, Geeske Leifert, Anna Kußmann, Celina Maas und Neele Werthmann. Diener und Dienerinnen sind Kai Fraser, Tim Friederizi, Maike Kußmann und Marie Petrasch. Cedric Maas und Felix Gretenkord spielten Marktbesucher. Zu den „unsichtbaren guten Geistern“ hinter den Kulissen zählen Dagmar Stark (Souffleuse), Wolfgang Brogner (Tontechnik), Felix Schandrach (Lichttechnik), Thomas Stark und Horst Merker (Bühnenbau), Jalloul Houizi (künstlerische Bühnengestaltung), Susanne Wulf (Choreografie), Michaela Scheppelmann (Maske), Esther Houizi (Hairstyling), Bärbel Grewe, Marlies Marino, Helga Ebers und Alexandra Friederizi (Schneiderinnen), Mike Römer (Plakatdesign) und Heiner Maas (Regie). Eine weitere Aufführung ist am kommenden Sonntag, 26. Januar, um 15.30 Uhr in der Aula in Belecke.

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