Schützenfest künftig immer vor Pfingsten?

Positive Entwicklung durch neuen Festablauf in Waldhausen

Der Vorstand der Waldhausener Schützen mit dem neu gewählten Kassenprüfer Rainer Kemper.

Waldhausen - Seit acht Jahren ist Dietmar Beele Oberst der Schützenbruderschaft St. Antonius. In diesem Zeitraum waren die Einkünfte bei den Schützenfesten eher bescheiden. Doch nun zeichnet sich eine Wende ab. Während der Rechnungslage am Samstagabend in der Schützenhalle konnte ein Kassenplus im dreistelligen Bereich vermeldet werden.

Beele: „Gegenüber den letzten beiden Jahren eine positive Entwicklung, nicht zuletzt auch dem neuen Festablauf geschuldet.“ Im Rückblick auf die drei Festtage im Mai sprach er von einem „vollen Erfolg“. 

Der Besuch unter der Vogelstange am Freitagabend sei noch besser gewesen als das Wetter. „Es hat endlich mal wieder Spaß gemacht zuzuschauen.“ Am Ende eines spannenden Wettkampfes errang Julian Klöer mit dem 190. Schuss die Königswürde.

„Wo können wir an Stellschrauben drehen, um unser Fest in Zukunft noch besser zu gestalten?“, fragte der Oberst in die Runde. Alles in allem zeigte sich die Versammlung mit den Neureglungen zufrieden. Kleine Nachbesserungsvorschläge sollen bis zur Generalversammlung im Januar 2018 bearbeitet und dann zur Abstimmung gebracht werden. 

Der Vorschlag des Vorstandes, das Schützenfest 2018 in der Zeit vom 11. bis 13. Mai, also wieder direkt nach Christi Himmelfahrt zu feiern, stieß auf breite Zustimmung. „Warum nicht immer vor Pfingsten?“, fragte einer der Anwesenden. Zu diesem frühen Zeitpunkt habe sich die Schützenfestmüdigkeit in Warstein noch nicht breit gemacht. 

Auch in der Mitgliederzahl von insgesamt 337 schlägt sie sich nicht nieder. Beim Schützenfest konnten neun Neuaufnahmen verzeichnet werden. Vier Mitglieder sind ausgeschieden. Allerdings marschieren nur 111 einheimische Schützenbrüder in den Reihen der St. Antonius Bruderschaft, 226 sind Auswärtige. Das ist nach den Worten von Oberst Beele „zwar schön, aber es macht´s nicht einfach“.

Dorffest wieder am 3. Oktober

Das Dorffest wird in diesem Jahr wieder am 3. Oktober stattfinden. Es beginnt auf bewährte Art mit einem Gottesdienst, dem sich ein Frühschoppen in der Schützenhalle anschließt. Nach dem Mittagessen öffnet die Cafeteria. 

Für die kleinen Besucher sind verschiedene Attraktionen geplant. Beele: „Jeder Haushalt erhält rechtzeitig eine Einladung – wieder mit der Bitte um Kuchen- oder Kaffeespenden.“ Doch zuvor steht noch eine ganze Reihe von Schützenfestbesuchen auf dem Terminkalender der Waldhausener. 

So geht es am 24. Juni nach Mülheim, am 8. Juli nach Allagen, am 15. Juli nach Belecke und am 29. Juli nach Sichtigvor. Es folgen Jubiläumsschützenfeste in Uelde und Warstein im August und im September das Kreisschützenfest in Hüsten.

Zunächst einmal ruhen sollen die Pläne zur Verschönerung des Fußbodens in der kleinen Halle. Das Abschleifen und die Neuversiegelung sind zwar bereits mit 4000 Euro veranschlagt, sollen aber noch nicht in Angriff genommen werden. Dietmar Beele: „Wir haben ja noch die Kanalisation vor der Brust. Den Hallenboden werden wir dann zu gegebener Zeit angehen.“

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